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Mittwoch, 10. Februar 2021

Füllungen mit Amoretten - Dekorative Vorbilder

Abbildungen oben aus: Dekorative Vorbilder. Eine Sammlung von figürlichen Darstellungen, kunstgewerblichen Verzierungen, plastischen Ornamenten, dekorativen Tier- und Planzen-Typen, Allegorien, Trophäen, heraldischen Motiven, Vereinszeichen, Innungswappen, festlichen Ausschmückungen, etc. für Zeichner, Maler, graphische Künstler, Dekoratöre, Bildhauer, Architekten. Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart, 5. Jg., 1894, Tafel 33.
 
 

Abbildungen oben aus: Dekorative Vorbilder. Eine Sammlung von figürlichen Darstellungen, kunstgewerblichen Verzierungen, plastischen Ornamenten, dekorativen Tier- und Planzen-Typen, Allegorien, Trophäen, heraldischen Motiven, Vereinszeichen, Innungswappen, festlichen Ausschmückungen, etc. für Zeichner, Maler, graphische Künstler, Dekoratöre, Bildhauer, Architekten. Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart, 6. Jg., 1895, Tafel 11.

Mittwoch, 7. Februar 2018

Deckengemälde im Apollo-Saal im Hotel Deutscher Hof

Deckengemälde im Apollo-Saal im Hotel Deutscher Hof, Berlin, Luckauer Str. 15, 1895.

Oben ein Detail aus einem Foto, das sich in der Sammlung des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin befindet (Inventarnummer: F 5214). Es zeigt die Decke des Architekten Heinrich Seeling mit dem zentralen Deckengemälde von Max Koch. Dargestellt ist in der Mitte in einer sonnigen Gloriole der dem Saal den Namen gebende Apoll mit einer Kithara. Am Rand halten Musen Kränze für ihn hoch und oben auf einer Felsklippe steht Pegasus für ihn bereit. Hier zwei hochvergrößerte Details:


Wandgemälde im Apollo-Saal im Hotel Deutscher Hof

Wandgemälde im Apollo-Saal im Hotel Deutscher Hof, Berlin, Luckauer Straße 15, 1895.

Oben ein bearbeitetes Detail aus dem nachfolgenden Foto von Heinrich Seeling (rechts unten signiert "H. Seeling erf."). Ein originaler Fotoabzug befindet sich in der Sammlung des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin, Inventarnummer: F 5216.

Das Gemälde zeigt im linken Bogenfeld die Begegnung eines Mannes und einer Frau in einem Garten vor, wie die Zypresse im Hintergrund andeutet, südlicher Landschaft. Die Frau wird durch einen Diener von hinten beschirmt. Vermutlich ist weiteres Gefolge im rechten Bogenfeld dargestellt. Im mittleren Bogenfeld erkennt man eine säulengestützte und rosenumrankte Pergola, auf der oben ein Pfau thront. Die Pergola ragt in die seitlichen Bogenfelder hinein, wodurch sich alle drei Bilder zu einem einheitlichen Geschehen verbinden, das sich illusionistisch hinter der realen Ballustrade auf einer an den Saal anschließenden Terrasse abspielt.

Sonntag, 19. März 2017

Friedrich der Große bei dem Austrocknen von Sümpfen

Ganzseitiger Holzstich in: Daheim. Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen, 31. Jg., Nr. 31,
4. Mai 1895, S. 489. Bildunterschrift: "Friedrich der Große bei dem Austrocknen von Sümpfen. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin." Hierzu auf S. 499 der kurze anonyme Artikel "Zu unseren Bildern.": "Ein Stück innerer Kolonisation führt uns C. Koch in seinem Gemälde vor: „Friedrich der Große bei dem Austrocknen von Sümpfen.“ Der große König hatte bereits in den Pausen zwischen seinen Feldzügen den Meliorationsarbeiten im Oder- und Warthebruch, die übrigens schon sein Vater begonnen, seine Aufmerksamkeit zugewendet; nach dem siebenjährigen Kriege verdoppelte sich diese Thätigkeit. Aber nicht nur an der Oder und Warthe, auch in der Mark wurden große Strecken urbar gemacht – die Havelgegend, die Niederungen des Rhin etc. boten ja dazu reiche Gelegenheit. Das Kochsche Gemälde befindet sich in dem Ständehaus des Kreises Teltow, das, mit vielleicht sogar zu großem Luxus, in der Viktoriastraße in Berlin errichtet worden ist."

Samstag, 18. Februar 2017

Hotel Deutscher Hof - Apollo-Saal

Der Apollo-Saal im Hotel Deutscher Hof, Luckauer Str. 15

    "Der Hauptsaal, 31,50 m lang, 17,50 m breit und 12 m hoch, liegt über einem die sehr geräumigen Kleiderablagen, Toiletten und Nebenräume enthaltenden Zwischengeschoss. Er bietet Raum für 1527 Personen. Von seiner Architektur giebt die Abb. 543 eine Vorstellung, doch bildet das Orchesterpodium eine nachträgliche, vom Architekten [H. Seeling] in der Form nicht beabsichtigte Zuthat. – Das in die Bogen-Architektur des oberen Theils der Rückwand hineincomponierte Bild sowie das Deckengemälde ist von Max Koch als fresco gemalt.“
Architekten-Verein zu Berlin, u. a. (Hg.), Berlin und seine Bauten, Berlin 1896, Bd. 2, "Öffentliche Bauten", S. 520, Abb.543 ebenda.