Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Donnerstag, 5. Dezember 2019
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, Aquarell
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, um 1885, Aquarell, 31,0 × 48,5 cm, auf der Rückseite beschriftet: "Pergamon. Ansicht der Burg und Stadt vom römischen Theaterbogen aus",
Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Inventarnummer P724.
Vermutlich wurde nach diesem Aquarell dieser Holzstich gefertigt.
Zu diesem Aquarell passt auch Folgendes:
"Die Maler, Herren Koch und Reps [sic, richtig: Alexander Kips], welche zur Aufnahme von Studien für das große Pergamon-Panorama bei Gelegenheit der Jubiläum-Kunstausstellung 1886 nach Kleinasien gereist sind, melden in einem Privatbriefe ihre glückliche Ankunft. Auf ihrer Fahrt haben sie Korfu und Athen mit kurzem Aufenthalte berührt und haben sich nun in dem gastfreundlichen Deutschen Hause des Baumeisters Bohn [Richard Bohn] installirt. Letzterer ist gleichfalls für die Panorama-Arbeiten in entgegenkommenster Weise thätig. Er ist beschäftigt, eine Reconstruction des antiken Tempels, Theaters, Hallen u. and. aufzutragen, welche den genannten Malern ihre Aufgabe zu erleichtern bestimmt ist."
Anonyme Mitteilung in: Berliner Börsen-Zeitung, 23. Juli 1885, Morgen-Ausgabe, Nr. 337, S. 8.
Samstag, 10. Februar 2018
Psyche mit blauen Schmetterlingsflügeln am See
"Dem Präsidenten der Akademie der Künste, Herrn Geh. Rath [Hermann] Ende, hat die Vereinigung Berliner Architekten eine Sammlung eigener Arbeiten dargebracht. Es find mehr als 50 fast durchgehends sehr werthvolle Blätter, die zumeist von hervorragenden Baukünstlern herrühren. Der 80jährige Altmeister C. W. Hahn widmete aus seiner Heimath „seinem lieben Ende“ ein hübsches Aquarell, Motiv aus der Nähe von Einbeck, mit einer tausendjährigen, im Absterben begriffenen Eiche als Mittelpunkt; das Bild ist 1897 entstanden. Paul Wallot stiftete eine mit der Feder gezeichnete „Hausthür eines Landhauses bei Darmstadt“; über dem Portal steht die Inschrift: „Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht“ u.s.w. Johannes Otzen steuerte die Originalskizze der Georgenkirche bei. Christian Hehl eine Skizze des Münzthurms von Hall in Tirol, der auch auf einem Blatte von Balcke wiederkehrt; Max Koch ein phantasiereiches Aquarell: eine Psyche mit blauen Schmetterlingsflügeln, die hinter dem Schutze eines Baumes auf einen See hinausblickt. Von Bruno Schmitz stammt ein Entwurf zur Tonhalle in Zürich, von Tiede eine Bleistiftzeichnung der farnesianischen Gärten und des Titusbogens. Die Zeichnungen, Skizzen, Entwürfe und Aquarelle sind meist so fesselnd und reizvoll, daß sie z. B. eine hübsche „Architekturabtheilung“ in der Kunstausstellung bilden würden."
Anonyme Nachricht in: Volks-Zeitung, Berlin, 47. Jg., Nr. 113, 8. März 1899, Morgenblatt, o.p. [S. 2].
Anonyme Nachricht in: Volks-Zeitung, Berlin, 47. Jg., Nr. 113, 8. März 1899, Morgenblatt, o.p. [S. 2].
Donnerstag, 20. Juli 2017
Venedig, Palazzo Labia, Aufnahme nach Tiepolo
Palazzo Labia, Aufnahme nach Tiepolo, 1877/78, Aquarell mit Bleistiftvorzeichnungen, 18,5 × 7,3 cm, nicht signiert oder datiert. Montiert auf einem Karton (53 × 39 cm) des Königlichen Kunstgewerbe-Museums, hier bezeichnet "Labbia" und Max Koch zugeschrieben, woran kein Zweifel besteht.
Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, Sammlung Architektur, Inv.-Nr.: Hdz 8220 (AKG 601).
Die Aufnahme entstand während einer Studienreise nach Italien von Ende Mai 1877 bis Januar 1878 unter Leitung von Moritz Meurer und zeigt ein Wandgemälde aus dem Ballsaal des Palazzo Labia in Venedig von Giovanni Battista Tiepolo. Es befindet sich links neben dem sehr bekannten "Gastmahl der Kleoptra" in der Raumecke.
Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, Sammlung Architektur, Inv.-Nr.: Hdz 8220 (AKG 601).
Die Aufnahme entstand während einer Studienreise nach Italien von Ende Mai 1877 bis Januar 1878 unter Leitung von Moritz Meurer und zeigt ein Wandgemälde aus dem Ballsaal des Palazzo Labia in Venedig von Giovanni Battista Tiepolo. Es befindet sich links neben dem sehr bekannten "Gastmahl der Kleoptra" in der Raumecke.
Samstag, 15. Oktober 2016
Das Treptower Tor in Neu-Brandenburg
Das Treptower Tor in Neu-Brandenburg, 1888, Aquarell mit Bleistiftvorzeichnungen, Motiv und Blatt 39,8 × 48,8 cm, rechts bezeichnet, signiert und datiert: "Neu-Brandb. / Max Koch. / 88." Privatsammlung Berlin
Ausgestellt in der 60. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste im Landes-Ausstellungsgebäude zu Berlin vom 15. Juli bis Oktober 1888. Im Katalog Verzeichniss der Werke lebender Künstler auf der 60. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste angeführt auf S. 209: "Max Koch in Berlin, Dessauerstraße 17. [Nr.:] 1041. Aus Neu-Brandenburg."
Ausgestellt in der 60. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste im Landes-Ausstellungsgebäude zu Berlin vom 15. Juli bis Oktober 1888. Im Katalog Verzeichniss der Werke lebender Künstler auf der 60. Ausstellung der Königlichen Akademie der Künste angeführt auf S. 209: "Max Koch in Berlin, Dessauerstraße 17. [Nr.:] 1041. Aus Neu-Brandenburg."
Samstag, 24. September 2016
Hotel Paliti in Syrakus
Blick über Syrakus von der Terrasse des Hotel Paliti, Gouache, 31,0 × 23,5 cm, links unten signiert.
Versteigert von Düsseldorfer Auktionshaus, Katalog 02/2007, Lot 863.
Erneut versteigert von L&B Auktionen, Essen am 24.10.2008, Lot 2267, "Blick auf Syrakus, mixed media, 30 × 23 cm"
Versteigert von Düsseldorfer Auktionshaus, Katalog 02/2007, Lot 863.
Erneut versteigert von L&B Auktionen, Essen am 24.10.2008, Lot 2267, "Blick auf Syrakus, mixed media, 30 × 23 cm"
Samstag, 12. Dezember 2015
Fontainebleau - Salon Louis XIII.
Fontainebleau Salon Louis XIII., 1882, Aquarell mit Bleistiftvorzeichnungen, 37,3 × 51,7 cm, links am Rand deutlich bezeichnet mit "Fontainebleau / salon Louis XIII.", signiert und datiert mit "M. Koch. 82.", Archiv der Bibliothek der Universität der Künste Berlin.
Abgebildet in "Die Kunst hat nie ein Mensch allein besessen" (Kat.), Ausstellung der Akademie der Künste und der Hochschule der Künste vom 9.6.-15.9.1996, Henschel Verlag, Berlin 1996, S. 348, Kat.Nr.: IV 7/17. Bei der Ausstellung wurden zwei weitere Aufnahmen aus Fontainebleau von Max Koch aus der Sammlung der UdK gezeigt: Salle des Garde (Kat.Nr.: IV 7/16) und Escalier de l'Honneur (Kat.Nr.: IV 7/18). Beide sind nicht im Katalog abgebildet sind.
Dietmar Schenk, der Leiter des Archivs der Bibliothek der UdK, schreibt dazu im Katalog auf S. 349: "Die von Max Koch im Schloß Fontainebleau hergestellten 'Aufnahmen' von Wand- und Deckengemälden gingen 1883 in die an der Unterrichtsanstalt angelegte Sammlung von Vorlagen für den kunstgewerblichen Unterricht ein. Der Maler Max Friedrich Koch, ein gelernter Dekorateur, war 1875/76 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum (bei Ernst Ewald, Ernst Johannes Schaller und Moritz Meurer) und stellte dort 1882 Reiseskizzen seines Aufenthalts in Frankreich (1881/82) aus. 1883 wurde er als Nachfolger seines Lehrers Meurer an die Unterrichtsanstalt berufen, an der er bis 1924 lehrte."
Abgebildet in "Die Kunst hat nie ein Mensch allein besessen" (Kat.), Ausstellung der Akademie der Künste und der Hochschule der Künste vom 9.6.-15.9.1996, Henschel Verlag, Berlin 1996, S. 348, Kat.Nr.: IV 7/17. Bei der Ausstellung wurden zwei weitere Aufnahmen aus Fontainebleau von Max Koch aus der Sammlung der UdK gezeigt: Salle des Garde (Kat.Nr.: IV 7/16) und Escalier de l'Honneur (Kat.Nr.: IV 7/18). Beide sind nicht im Katalog abgebildet sind.
Dietmar Schenk, der Leiter des Archivs der Bibliothek der UdK, schreibt dazu im Katalog auf S. 349: "Die von Max Koch im Schloß Fontainebleau hergestellten 'Aufnahmen' von Wand- und Deckengemälden gingen 1883 in die an der Unterrichtsanstalt angelegte Sammlung von Vorlagen für den kunstgewerblichen Unterricht ein. Der Maler Max Friedrich Koch, ein gelernter Dekorateur, war 1875/76 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum (bei Ernst Ewald, Ernst Johannes Schaller und Moritz Meurer) und stellte dort 1882 Reiseskizzen seines Aufenthalts in Frankreich (1881/82) aus. 1883 wurde er als Nachfolger seines Lehrers Meurer an die Unterrichtsanstalt berufen, an der er bis 1924 lehrte."
Samstag, 28. November 2015
Moschee in Pergamon
Moschee in Pergamon, Aquarell, um 1895/96 ?, 48 × 31 cm, nicht signiert oder datiert, Verbleib unbekannt.
Verso auf einem separaten Passepartoutstreifen undeutlich bezeichnet. Die Angaben und die Abbildung entstammen einem Hinweis auf lottissimo.com zu Max Koch.
Freitag, 27. November 2015
Ketiosthal - Pergamon
Ketiosthal - Pergamon, Aquarell, 1886, 42 x 66 cm, rechts unten bezeichnet, datiert und signiert "Ketiosthal - Pergamon / Max Koch. 86.", Familienbesitz Schweden (KR).
Zusammen mit seinem Malerkollegen Alexander Kips unternahm Max Koch 1885/86 eine Studienreise nach Pergamon, um vor Ort Eindrücke für das beabsichtigte große Pergamon-Panorama in Berlin zu sammeln. Die dabei entstandenen Skizzen und Aquarelle wurden 1886 im Lichthof des Kunstgewerbe-Museums ausgestellt. Das Aquarell Ketiosthal-Pergamon ist in diesem Kontext entstanden.
Der Ketios (heute Kestelçay) ist ein Fluss östlich vom antiken Pergamon und heute in zu einem See aufgestaut.
Zusammen mit seinem Malerkollegen Alexander Kips unternahm Max Koch 1885/86 eine Studienreise nach Pergamon, um vor Ort Eindrücke für das beabsichtigte große Pergamon-Panorama in Berlin zu sammeln. Die dabei entstandenen Skizzen und Aquarelle wurden 1886 im Lichthof des Kunstgewerbe-Museums ausgestellt. Das Aquarell Ketiosthal-Pergamon ist in diesem Kontext entstanden.
Der Ketios (heute Kestelçay) ist ein Fluss östlich vom antiken Pergamon und heute in zu einem See aufgestaut.
Montag, 26. Oktober 2015
Trinkende Kühe am See
Trinkende Kühe am See, Aquarell, circa 30 × 45 cm, um 1920, rechts unten signiert, Verbleib unbekannt. Versteigert beim Auktionshaus Auctionata in Berlin am 2.12.2012, Lot 39.
Labels:
1920,
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