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Samstag, 21. November 2020

Segelboote auf dem Wannsee

Segelboote auf dem Wannsee, signiert aber nicht datiert, Privatbesitz (Verein Seglerhaus am Wannsee). Vermutlich ein Geschenk von Max Koch an 'seinen' Verein.

Sonntag, 10. März 2019

Segler an der Küste

Segelyacht auf dem Wannsee, 32 × 48 cm, Öl auf Malplatte, rechts unten undeutlich signiert, rückseitig handschriftliche Zuschreibung. Versteigert als "Segler an der Küste" durch Mehlis Auktionen, Plauen, 92. Auktion, 15. - 17. November 2018, Katalog-Nr.: 4490.
Die Ostseeküste käme wohl auch in Frage, aber die Dichte der Segelboot spricht eher für den Wannsee. Wie ein Blick von der Terrasse des Seglerhauses am Wannsee, im Hintergrund dann der Grunewald.

Dienstag, 11. Juli 2017

Porträt Max Koch von Anton von Werner 1908

Detail aus dem Gemälde Enthüllung des Richard-Wagner-Denkmals von Anton von Werner von 1908.
Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Herrn in der Mitte um Max Koch. Die Ähnlichkeit mit Fotografien aus der Zeit ist verblüffend.
Dass sich Max Koch und Anton von Werner kannten, war ohnehin anzunehmen. Jetzt stellte sich zudem heraus, dass Anton von Werner von 1890 bis 1901 als Saisonkarten-Mitglied (ohne Boot) in den Mitgliederverzeichnissen des Vereins Seglerhaus am Wannsee als "Dir. der Akademie der Künste" geführt wurde. Max Koch war dort ordentliches Mitglied (mit Boot) und später sogar Ehrenmitglied. (Freundliche Mitteilung von Herrn Rolf Bähr vom VSaW.)

Dienstag, 17. Mai 2016

Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW

Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW (Verein Seglerhaus am Wannsee), 1906, Öl auf Leinwand, 80 × 120 cm, rechts unten signiert und datiert "M. Koch 06". Privatbesitz Potsdam.

Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (1862-1929)

Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (Prinz Heinrich), Porträt im Profil von links. Bleistiftzeichnung, 1899, 15 × 11 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 99." Privatbesitz Potsdam.
Die Zeichnung zeigt auch das originale Vorbild der Prinz-Heinrich-Mütze.

Dienstag, 1. März 2016

Eisfischerei auf der Havel


Eisfischerei auf der Havel (Ausschnitt), Malerei auf Leinwand, signiert "Max Koch". Die zusammen- gerollte Leinwand ist circa 2,5 × 6 Meter groß und wurde 1987 im Keller des Naturkundemuseums der Humboldt-Universität aufgefunden. Möglicherweise wurde das Gemälde aus Beständen des im II. Weltkrieg zerstörten Museums für Meereskunde übernommen. Seit 1994 befindet sich die Leinwand zur Aufbewahrung in der Kustodie der Humboldt-Universität (Bestand: MfN, Signatur: B XII).
Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Gemälde, das 1906 in Mailand ausgestellt wurde: Internationale Ausstellung, Abteilung Deutsche Binnenfischerei (Kat.), Hrsg. Deutscher Fischerei-Verein, Mailand 1906, S. 51: "Gemälde: Eisfischerei auf der Havel (zur Verfügung gestellt von Professor Max Koch, Berlin SW. 11, Prinz Albrechtstr. 7)".
Im Treppenhaus des Seglerhaus am Wannsee hängt ein ebenfalls panoramatisches Gemälde mit dem gleichen Thema, das auf der Vorderseite allerdings nicht signiert ist. Aber auch hier ziehen, motivisch sehr ähnlich, im linken Bereich Fischer gemeinschaftlich das Netz voller Fische aus dem Wasser. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch dieses Bild von Max Koch stammt, der Ehrenmitglied des Vereins Seglerhaus am Wannsee war.
Eisfischerei auf der Havel mit Zuschauern, Malerei auf Leinwand, nicht signiert, circa 1,25 × 5,20 Meter, Seglerhaus am Wannsee. Foto: © Jürgen Pusch, Berlin.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Skizze für die Kegelbahn im Seglerhaus am Wannsee


Skizze für Wannsee Kegelbahn, Entwurfszeichnung, 1899, am unteren Rand bezeichnet, signiert und datiert. Abgebildet in: Berliner Architekturwelt, 3. Jg., 1901, Heft 4, S. 134. Bildunterschrift: "Abbildung 202. Dekoration für die Klubkegelbahn im Seglerhause am Wannsee. Von Max Koch. Maler in Potsdam."
Der Verbleib der Zeichnung ist unbekannt. Das Wandgemälde selbst wurde wohl in der alten Kegelbahn, die ab 1891 an der südlichen Grundstücksseite (Am Großen Wannsee 22-26) gelegen war, von Max Koch ausgeführt. Das Gebäude der Kegelbahn wurde später an die nördliche Seite versetzt und brannte 1931 zum Teil ab. Heute scheint von der Wandmalerei nichts mehr vorhanden zu sein.
Die Abbildung in der Berliner Architekturwelt ist daher bisher der einzige Hinweis auf diese wunderbare, sehr humorvolle Zeichnung, die auch von Walt Disney sein könnte. In seinem Film Das Dschungelbuch von 1967 gibt es den Affenkönig King Louis, der hier gerade elegant gekegelt zu haben scheint. Die übrige Affenhorde feixt auf der Balustrade und erwartet den Effekt. Links beginnt die Erzählung im Panoramaformat mit einem weisen Marabu mit Brille, der unbewegt, still und in sich ruhend das Geschehen beobachtet. Ein Biber sitzt auf seinem Schwanz und leckt sich uninteressiert das Fell. Dann, als eigentliche Hauptfigur, ein Orang-Utan, der noch weiterhin, während des Laufs der Kugel, in seiner tänzerischen Abwurfhaltung verharrt. Eine Schnecke kriecht, und eine Maus rennt entlang der Bahn der Kugel hinterher. Damit wird die Zeichnung entsprechend ihres Format tatsächlich zu einer zeitlichen, fast filmischen Erzählung, die noch nicht ganz zu Ende ist. Denn Hase und Igel, die immer schon da sind, und ein Frosch, der die Plötzlichkeit als Zeitform einbringt, erwarten bei den Kegeln die rollende Kugel, und erst im nächsten Moment, wenn die Kegel fallen, wird die Szene vorbei sein.
Im Kleinen, und mit unbeschwerter Leichtigkeit, präsentiert Max Koch mit dieser Skizze sein Können im Umgang mit großen Formaten. Auch seine großen Panoramen erschließen sich einfach wegen der Größe nicht auf einen Blick. Man muss sie nach und nach lesen, und Max Koch übernimmt für die notwendige Abfolge die Regie, indem er z.B. beim Pergamon-Panorama den Betrachter mit einer Prozession langsam durch das Bild hindurch führt. Entsprechend ist dieser tierische Kurzfilm gedacht.

Literaturhinweis: Rolf Bähr, Kunst am und im Seglerhaus, ohne Verlag (Verein Seglerhaus am Wannsee) , Berlin 2014.