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Freitag, 29. Mai 2026

Kiefern im Abendlicht vor herbstlicher Seenlandschaft mit zwei Füchsen im Vordergrund


Kiefern im Abendlicht vor herbstlicher Seenlandschaft mit zwei Füchsen im Vordergrund, Öl auf Holz, 64 x 38 cm, rechts unten signiert "Max Koch". Privatbesitz Berlin-Pankow. 

Donnerstag, 9. März 2023

Havellandschaft mit Segelbooten in der Sonne und einem Angelkahn im Schatten (bei Sacrow)

Havellandschaft mit Segelbooten und Angelkahn (bei Sacrow), 1917 (?), Öl auf Leinwand, 60,0 × 90,0 cm, Museum Potsdam, Inv.Nr.: 81-941-K. Links unten schwarz signiert: "Max Koch". Eine Datierung darunter, halb vom Rahmen verdeckt, ist nicht sicher. Vermutlich aber "17".

Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Heiligengeistkirche

Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Blick zur Heilig-Geist-Kirche, 1907 (?), Öl auf Sperrholz, 40,4 × 67,0 cm, Museum Potsdam, Inv.Nr.: 88-1281-K. Rechts unten schwarz signiert: "Max Koch". Eine Datierung ist nicht sichtbar, aber möglicherweise unterhalb der Signatur vom Rahmen verdeckt.
Diese Version des Gemäldes war nicht die Vorlage für den sehr ähnlichen Kunstdruck im Havelland-Kalender von 1930.

Mittwoch, 16. März 2022

Istanbul, Konstantinopel: Das Goldene Horn

Das Goldene Horn, Öl auf Leinwand, 36,0 × 49,5 cm, rechts unten signiert "Max Koch", nicht datiert. Privatsammlung Potsdam.

Freitag, 25. Februar 2022

Segler auf dem Jungfernsee beim Neuen Garten

Segler auf dem Jungfernsee beim Neuen Garten, 1906, Öl auf Leinwand, 120 × 80 cm, rechts unten signiert und datiert "M. Koch / 06", Privatsammlung Teltow. 
Am linken Bildrand ist das Gebäude der Badestelle am Quapphorn zu sehen.

Freitag, 18. Februar 2022

Ausstellung von 50 Studienblättern im Städtischen Museum für Kunst und Kunstgewerbe, Halle (Saale)

   "Im Städtischen Museum für Kunst und Kunstgewerbe werden von Donnerstag den 23.[09.1886] an etwa 50 Studienblätter des Malers Max Koch in Berlin von dessen Reise nach Pergamon ausgestellt sein. Alle Besucher der Jubiläums-Kunstausstellung in Berlin, welche das prachtvolle Pergamon-Panorama dort besucht haben,welches von den Herren Koch und Kips gemalt ist, werden mit doppeltem Interesse hier die Reisestudien des Herrn Koch in Wasser- und Oelfarben aus Corfu, Athen, Konstantinopel, Smyrna und Pergamon einsehen. Dieselben gewinnen für uns Hallenser nun noch eine besondere Bedeutung, da Herr Max Koch der Schöpfer unseres wundervollen Bühnen-Vorhangs wie der Figuren an dem Plafond des Zuschauerraumes ist. Die Studien können leider nur etwas 10 Tage ausgestellt bleiben. Wir werden auf dieselben zurückkommen."
 
anonym, "Aus der Stadt und Umgebung." In: Halle'sches Tageblatt,
Beilage zu Nr. 223 vom 24.September 1886, o.p. 
 
 
   "Alle die Tausende von Besuchern des Pergamon-Panorama's in der Berliner Jubiläums-Ausstellung sind entzückt gewesen von der Ausführung jener Idee, der Rekonstruktion des alten Herrschersitzes der Attaliden zu Pergamon, aus dem uns ein günstiges Geschick, vereint mit deutschem Forscherfleiß, den so werthvollen Schatz von Skulpturen nach Berlin brachte. Wohl mußten diese der Nacht der Erde entrissenen Zeugen einer hohen künstlerischen Pracht die Augen der gebildeten Welt magnetisch nach jenen halbvergessenen Gestaden Klein-Asiens hinlenken, wie es in den letzten Jahren vorher das verschüttete Olympia und wie es das mythische Troja gethan. Und ein besonders glücklicher Gedanke war es seitens der Berliner Künstlerschaft, in ihrer Jubiläums-Ausstellung die Erinnerung an diese Errungenschaften, welche vorzugsweise dem deutschen Fleiß zu verdanken waren, in groß ausgeführten Werken vor die Augen der Mitlebenden zu stellen, in dem Tempel von Olympia und der Stadt Pergamon zur Zeit ihrer glänzendsten Erscheinung. Um die letztere nun in möglichst historischer Treue darstellen zu können, begaben sich zwei Berliner Maler Max Koch und Kips im vorigen Jahre nach Klein-Asien und sammelten an Ort und Stelle die nothwendigen Terrainstudien, nach welchen sie dann in Berlin gemeinschaftlich das Panorama ausführten.
   Nachdem nun Herr Koch unserer Stadt näher getreten war durch die Aufträge für unser Stadttheater, der Vorhang und die Figuren am Plafond, hatte er sich auch bereit erklärt, unserem Museum seine Studien von jener interessanten Reise zu einer kurzen Ausstellung zu überlassen; leider nur kurz, weil auch andere Städte wie Weimar, Breslau, um die Ausstellung derselben gebeten hatten.
   Jene Reise ging über Triest, Corfu, Athen, Smyrna nach Pergamon, zurück über Konstantinopel, und sehen wir aus allen diesen Etappen zahlreiche Darstellungen in Oel- und Wasserfarben wie auch Bleistudien.
   Bei der Abfahrt mit dem Dampfer aus Triest zeigt sich auf den Studien das rege Leben des Hafens, die schneidigen Formen der großen Dampfer und die Scenerie des Verdecks, auf dem der Künstler sich eingeschifft; bald folgen Skizzen des bewegten Meeres mit den schönen Linien einer Insel am Horizont. Die Insel Corfu muß zu einem längeren Aufenthalt gedient haben, denn von hier bringt die Sammlung eine reiche Ausbeute. Vor Allem ist es die Hafenscenerie mit dem doppelgipflichen Kastell, das steil vom Ufer aufsteigt, nicht minder das reich bewegte Terrain der Insel und der Hintergrund des gebirgigen Festlandes wie der benachbarten Inseln. Unsere Leser werden sich erinnern, wie schon der geniale C. Rottmann die Schönheiten von Corfu mit Vorliebe gemalt hat. M. Koch hat auch der südlichen Vegetation daselbst große Aufmerksamkeit zugewendet. Außerordentlich charakteristisch weiß er die dunklen melancholischen Cypressen darzustellen, die alten knorrigen Oliven mit dem feinen Laub, die gigantischen Cacteen und Aloë's.
   Auch Athen ist mit einer Anzahl der interessantesten Bilder vertreten. Zunächst orientirt uns ein Aquarelle über die hochragende Acropolis mit dem Parthenon, dann folgen Aufnahmen von dem Theater des Bacchus, dem Erechtheion, dem Areopag und einzelnen Theilen des Parthenon selbst. In die landschaftlichen Blätter finden sich auch hier und da Studien der Menschen- und Thierwelt, der einzelnen Landschaften eingestreut, welche von der scharfen Auffassung des Künstlers Zeugniß geben. In allen zeigt sich eine leichte Hand und eine Schärfe der Darstellungen. Man vergleiche nur diese Bilder von Athen mit den durch Buntdruck vervielfältigten des bekannten Aquarellisten Carl Werner in Leipzig; die Blätter unseres Künstlers zeigen bei aller Schönheit des Colorits und bei aller Schärfe der Zeichnung nichts Unwahres; ihnen gegenüber sind jene glatt und geleckt, wie der technische Ausdruck es bezeichnet, dadurch kleinlich und unwahr.
   Von Smyrna ist nur eine Studie vorhanden. Dieselbe giebt ein Bild der reichen und belebten Hafenscenerie. Den Vordergrund füllen die Fronten stattlicher, europäisch gebauter Häuser, den Hintergrund eine Kette schön geformter Berge.
   Der Schwerpunkt der Sammlung liegt naturgemäß in den Studien von Pergamon selbst, und zwar fesselt uns am meisten der Gebirgszug mit den Ruinen der Burg der Attaliden. Der Künstler hat diese Situation von von den verschiedensten Standpunkten aus gemalt und wir können mit Hülfe einer beigefügten Skizze von anderer Hand eine genaue Lage der antiken Bauwerke erkennen, so den Tempel des Trajan, den Palast der Bibliothek, das riesige Amphitheater, die große und kleine Terrasse, und endlich den Altar des Zeus. Am Fuße des malerischen Bergrückens liegt die bunte moderne Türkenstadt mit ihren zahlreichen Moscheen und deren schlanken Minarets. Zahlreiche Aufnahmen von einzelnen dieser wunderlichen Gebäudeformen und Straßen so wie der die Stadt umgebenden malerischen Flußthäler des Selinos und Ketios mit ihrer südlichen Vegetation und den charakteristischen Figuren der Menschen- und Thierwelt vervollständigen den Einblick in die interessante Landschaft.
   Den Schluß der Sammlung machen zwei Aquarellbilder von Konstantinopel; das eine stellt das alte Stambul mit der großen Moschee Sofia auf der Höhe dar, das andere giebt einen umfassenden reichen Blick auf die ganze Ausdehnung des goldenen Horns, aus dessen Fluthen zu beiden Seiten die Häusermeere von Stambul, Pera und Galata aufsteigen.
   Es ist eine bunte, bilderreiche und interessante Welt, welche uns in diesen Studienblättern des Herrn Koch entgegen tritt. Was ihnen einen ganz besonderen Werth verleiht, ist die überzeugende Frische und Naturwahrheit, mit welcher die Scenerien aufgefaßt und wiedergegeben sind. Die Hand des hochbegabten Künstlers führt den Stift wie den Pinsel mit einer Leichtigkeit und zugleich mit einer Sicherheit, die Erstaunen macht. Man beachte nur die Physiognomien der dargestellten Menschen und Thiere. Daneben verachtet er keineswegs ein glänzendes Colorit; im Gegentheil, man kann diese Studien in ihrer Wirkung vollberechtigt neben die eines Ed. Hildebrandt und Ch. Wilberg stellen, und dann wird man immer noch einen Fortschritt der heutigen Kunstanschauung an ihnen konstatiren können, die ihre Aufgabe darin sucht, die Schönheit der Natur in ihrer wirklichen Erscheinung darzustellen, ohne zu unwahren Verschönerungen ihre Zuflucht zu nehmen. Und hierin liegt der Hauptreiz der modernen Landschaftsmalerei, der sich die Studien des Herrn Koch vollkommen anschließen.
   Wir empfehlen nochmals den Besuch der Ausstellung, welche nur noch kurze Zeit stattfinden wird, in unserem Städtischen Museum."
 
anonym, "Ausstellung der Originalstudien von Max Koch zum Panorama von Pergamon u. A.
im städt. Museum." In: Halle’sches Tageblatt, Erste Beilage zu Nr. 231 vom 3. Oktober 1886, o.p.

Montag, 13. Dezember 2021

Ausstellung im Künstlerhaus 1909

   "Im Künstlerhause Bellevuestraße 3 befindet sich, wie stets, manches sehr Gute in das Ausstellung, die diesmal lediglich von Berliner Künstlern beschickt wurde. An anderer Stelle - wir brauchen wohl unseren Lesern nicht zu sagen, wo - würde z. B. Prof. Max Kochs Naturstudien viel Rühmens gemacht werden, hier im Rahmen des Vereinslokals geschieht nichts dergleichen. Welch ein rastloser Sucher nach den Schönheiten unserer Mark, vor allem des Havelbezirks, ist doch dieser Künstler! Er hat glücklicherweise keinerlei Manier im Laufe der Jahre angenommen, er arbeitet auch nicht nach fremden bekannten Mustern, sondern alles, was wir hier sehen, ist eigen Geschautes, eigen Empfundenes. Wie die Havel zwischen den Büschen und Wiesen blaut, wie kühn die Kiefer auf sandigem Abhang aufragt! Der Blick auf Glienickes Schlösser ist nicht minder anheimelnd wie der Einblick in das Heim des Kahnbauers, und welch eine Fülle von Poesie birgt der prächtige alte Garten, zwischen dessen bunten Blumenbeeten uns Max Koch wandeln läßt. Wie da alles duftet und blüht! Diese Art Heimatkunst wird leider nicht geschätzt; nur wenn ein Norweger, Schwede oder Franzose seines Vaterlandes Küsten mehr oder minder gut portätiert, kennt die Begeisterung der gebildeten Deutschen keine Grenzen."
Zitat aus: H. Vollmar, "Aus dem Berliner Kunstleben, in: Unterhaltungs-Beilage zur Norddeutschen Allgemeinen Zeitung, Nr. 2, Berlin, 3. Januar 1909, o.p.

Dienstag, 2. November 2021

Ausstellung - Kunstsalon Fritz Gurlitt, Berlin 1892 Besprechung der Norddeutschen Allgemeine Zeitung

   "Was Prof. Max Koch auf dem Gebiete dekorativer Wandmalerei geleistet, ist von der baukünstlerischen Physiognomie Berlins untrennbar und auch die drei Panoramen des Malers: Pergamon, Brand von Rom und Konstantinopel, haben, obgleich tüchtige Kollegen ihn beim Schaffen unterstützten, den Zeitgenossen genugsam bewiesen, daß man hier einer tüchtigen, in sich geschlossenen künstlerischen Kraft gegenüberstand, welche sich über die Grenzen ihres Könnens völlig klar ist und die ihr gestellten Aufgaben, so verschieden diese auch sein mögen, glücklich zu lösen versteht. Daß diese rastlos strebende Künstlerindividualität noch nicht ihr letztes Wort gesprochen hat, war Jedem klar, der ihr Werden beobachtete. Koch's unermüdliches Studium der Natur in ihren wechselnden Formen und Beleuchtungen, welches er auch einen Schülern immer von Neuem anempfiehlt, trat zum ersten Mal gesondert in einer Folge von Landschaften hervor, die er vor Jahresfrist im Verein Berliner Künstler ausstellte. Seine breite, kühne und in den Lokaltönen gewissenhaft treue Darstellung unserer Havelseen und ihrer Gelände rings um Potsdam überraschten jeden Besucher; jetzt bei Gurlitt bietet uns Koch eine Serie von längst geschaffenen Landschaften, welchen ein noch intimerer Reiz, eine noch feinere poetische Auffassung eigen ist. Das sind Ausschnitte der Natur, welchen man es anmerkt, daß der Künstler in seinem schwimmenden Atelier die vor ihm liegenden Motive unmittelbar auf die Leinwand übertrug, von der kühlen Morgenluft, die durch das Schilf streift, von der heißen Mittagssonne, in welcher der kühle, schattige Wald so verlockend winkt, ist hier nichts verloren gegangen. Das geheimnißvolle Leben der Natur ist in seiner ganzen Schönheit hier mit Tempera- und Oelfarben wiedergegeben, und daß es die Schönheiten unserer oft so verachteten Mark sind, macht diese Kochschen Landschaften noch ganz besonders werthvoll. Einige dieser waldigen Havelseeufer gleichen im Ton ganz Shampeleer's [Edmond de Schampheleer 1824-1899] vielbewunderten Schilderungen seiner niederländischen Heimath, und dennoch geben sie unsere norddeutsche Ebene treu in jeder Linie und Farbe, so wie wir sie alle an schönen Sommer- und Herbsttagen gesehen haben. Denn glücklicherweise ist Koch den grau in grau gestimmten Regenbildern abgeneigt; er liebt klare Luft und Sonnenschein, er läßt den Wind über das Wasser wehen, daß jeder Segler seine Freude daran hat und legt jenes geheimnißvolle Flimmern des Lichts in das Waldinnere, welches den warmen Sommertag untrüglich ankündet. Während er hier eine aus der Ferne gesehene Regatta auf dem Wannsee schildert und dort den Blick meilenweit über Wasser, Wiesen und Wald schweifen läßt, begnügt er sich hier mit einem Einblick in das Gezweig und Blattwerk einer Waldpartie, auch die üppig wuchernde Sonnenblume, das mit buntem Mohn bestandene Beet zieht er in den Kreis seiner Studien, deren echt künstlerische sichere Auffassung mit vollendeter Naturwahrheit, die wie stets anheimelnd poetisch wirkt, Hand in Hand geht. [...]."

Anonym (v.?), "Kunst-Nachrichten. (Gurlitt's Kunstausstellung.)", in: Norddeutsche Allgemeine Zeitung, 31. Jg., Nr. 19, 13.01.1892, Morgen-Ausgabe, S. 3f. 

Donnerstag, 4. Juni 2020

Spitzbergen

Spitzbergen, 1913 oder 1915, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und unklar datiert.
Privatbesitz Hamburg. Vorfahren des jetzigen Besitzers waren mit Max Koch befreundet. Laut Überlieferung innerhalb der Familie handelt sich um ein Motiv, das Spitzbergen zeigt.
Die felsige Landschaft im Vordergrund ist menschenleer und scheinbar unberührt, aber auf dem Wasser ist zentral ein Segelboot zu sehen und im Hintergrund, vor der fernen Küste am Horizont, sind sechs oder sieben weitere Segelboote angedeutet. Am linken Rand ist auf dem Wasser eine dunkle Silhouette angedeutet, die mich an die Bugpartie Großer Kreuzer (Panzerkreuzer) der Kaiserlichen Marine wie die SMS Scharnhorst erinnert. Die Entstehung des Gemäldes um die Zeit des Beginns des 1. Weltkriegs mag darauf hindeuten, dass der begeisterte Segler Max Koch hier eine Opposition von friedlichem Segelsport und maritimen Seekrieg auf dem gleichen Gewässer thematisiert. Max Kochs ältester Sohn Carl, geb. 1890, war im 1. Weltkrieg Kapitänleutnant. Der Vater dürfte sich daher für die Problematik interessiert haben. 

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Pergamon, Ansicht des Burgbergs, Aquarell


Pergamon, Ansicht des Burgbergs, um 1885, Aquarell, 31,0 × 48,5 cm, auf der Rückseite beschriftet: "Pergamon. Ansicht der Burg und Stadt vom römischen Theaterbogen aus",
Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Inventarnummer P724.
Vermutlich wurde nach diesem Aquarell dieser Holzstich gefertigt.

Zu diesem Aquarell passt auch Folgendes:
   "Die Maler, Herren Koch und Reps [sic, richtig: Alexander Kips], welche zur Aufnahme von Studien für das große Pergamon-Panorama bei Gelegenheit der Jubiläum-Kunstausstellung 1886 nach Kleinasien gereist sind, melden in einem Privatbriefe ihre glückliche Ankunft. Auf ihrer Fahrt haben sie Korfu und Athen mit kurzem Aufenthalte berührt und haben sich nun in dem gastfreundlichen Deutschen Hause des Baumeisters Bohn [Richard Bohn] installirt. Letzterer ist gleichfalls für die Panorama-Arbeiten in entgegenkommenster Weise thätig. Er ist beschäftigt, eine Reconstruction des antiken Tempels, Theaters, Hallen u. and. aufzutragen, welche den genannten Malern ihre Aufgabe zu erleichtern bestimmt ist."
Anonyme Mitteilung in: Berliner Börsen-Zeitung, 23. Juli 1885, Morgen-Ausgabe, Nr. 337, S. 8.

Montag, 25. November 2019

Zwei Graureiher am Waldsee, 1902, Öl auf Leinwand auf Sperrholzplatte, 31,5 × 41,8 cm, rechts unten signiert „Max Koch“. Rechts oben vermutlich größere Farbverluste. Datierung "A.D.1902" von fremder Hand auf der Rückseite. Privatbesitz.

Dienstag, 19. November 2019

Pergamon, GBK 1905, Tafel 52

Pergamon. Abbildung  in: Officieller Katalog der Großen Berliner Kunst-Ausstellung 1905, Tafel 52 im Anhang zur Katalognummer 618.
Das Gemälde zeigt den Blick von einem der höchsten Punkte der Akropolis auf dem Burgberg auf das Theater herab und weiter ins Tal hinein. Links der Mitte ist der Pergamon-Altar oder Zeus-Altar zu sehen. Es steigt eine Rauchfahne von einem Brandopfer nahezu senkrecht nach oben.
Der Verbleib des originalen Gemäldes ist unbekannt.

Donnerstag, 14. November 2019

Pergamon / Bergama, Zeichnung 1885

Abbildung einer Zeichnung des Berges bei Bergama von Westen aus. Die Zeichnung ist in der Mitte auf der Giebelfassade eines Hauses signiert und datiert mit "M. Koch 85".
Abgebildet in: Denkmäler des klassischen Altertums, August Baumeister (Hrsg.), München und Leipzig 1887, Bd. 2, S. 1210, Abb. 1400. Hierzu der Text auf S. 1211: "Abb. 1400 gibt eine Ansicht von Pergamnon aus dem Jahre 1885 nach einer Skizze von Max Koch, auf der namentlich der Zuschauerraum des Theaters, rechts darüber (bei dem kleinen Turm) die Lage des Athenatempels deutlich hervortritt."
Vorlage dieser Zeichnung ist vermutlich dieses Aquarell.

Sonntag, 10. März 2019

Zwei Zillen auf der Neuen Fahrt

Zwei Zillen auf der Neuen Fahrt vor der Heilig-Geist-Kirche, Öl auf Holzplatte, 40 × 67 cm, rechts unten signiert, Privatbesitz Berlin. Zu dem Gemälde existiert ein Zertifikat der Galerie Manthey, Knesebeckstr. 68/69, 10623 Berlin, vom 04.02.1997.
Es gab ein nahezu identisches Gemälde mit drei Zillen, das bisher nur durch einen Kunstdruck bekannt ist.

Samstag, 11. November 2017

Zillen auf der "Neuen Fahrt"

Zillen auf der "Neuen Fahrt". Der Verbleib des Originals und weitere Daten sind unbekannt.
Hier die Wiedergabe eines Vierfarbendrucks in: Potsdamer Jahresschau, Havelland-Kalender 1930, Verlag der Potsdamer Tageszeitung. Das Kunstblatt ist ohne Paginierung zwischen S. 16 und S. 17 eingebunden  (Exemplar der Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Studien). Auf S. 4 der redaktionelle Hinweis: "Die beiden Vierfarbdrucke dieses Jahrgangs sind in der Buchdruckerei von A. W. Hayn´s Erben in Potsdam nach Originalen von Professor Max Koch und Hans Klohß hergestellt worden. Die Originale beider Bilder sind Ölgemälde."

Sonntag, 28. Mai 2017

Jäger mit Blick auf einen See

Jäger mit Blick auf einen See, Öl auf Leinwand, 90 × 60 cm, rechts unten signiert "Max Koch".
Versteigert vom Auktionshaus Plückbaum, Bonn, Auktion 336, 27. Mai 2017, Lot 1417. Privatbesitz Potsdam.

Montag, 1. Mai 2017

Ausstellung - Kunstsalon Fritz Gurlitt, Berlin 1892 Besprechung im Berliner Tageblatt

   "In Gurlitt´s Kunstsalon sind gegenwärtig zwei Sammlungen von Landschaftsdarstellungen einander gegenübergestellt; sowohl durch die Verschiedenheit der darin geschilderten Natur als auch durch die Ungleichartigkeit der Behandlung bilden diese beiden Bildergruppen starke Gegensätze. Die erste Sammlung rückt uns die heimathliche Gegend nahe; sie setzt sich aus zahlreichen Bildern von den Ufern unserer Havelseeen [sic] zusammen und ist von Max Koch ausgestellt. Innerhalb ihrer dekorativen Ausführung tritt der märkische Naturcharakter mit großer Frische hervor und die verschiedenen, den Jahreszeiten entsprechenden Farbengebungen tragen Mannigfaltigkeit in das Gesammtbild. Der Künstler hat es aber vermieden, den landschaftlichen Reiz seiner Schilderungen durch interessante Beleuchtungsmotive zu steigern; das in den meisten dieser Bilder herrschende neutrale Licht bewirkt eine Nüchternheit, die man schon darum gern missen möchte, weil unsere engere Heimath sich nicht eines zu großen Wechsels der Szenerie zu erfreuen hat. Was in dieser Hinsicht diese märkischen Landschaften zu wenig bieten, giebt uns die von Richard Fuchs ausgestellte Bilderreihe mit ihren zahlreichen Studien aus Tripolis in Fülle. Es sind im Gegensatz zu der breiteren Anlage der Kochschen Darstellungen insgesammt Bilder sehr geringen Umfangs, Architekturen wechseln mit Landschaften ab; die charakteristischen Bauten und die exotischen Naturformen vereinigen sich zu jener Wirkung, die wir speziell als malerisch zu bezeichnen Pflegen, und diese Reize werden durch die meisterhafte Freilichtbehandlung ungemein erhöht."
rs., "Lokal-Nachrichten", in: Berliner Tageblatt, 7. Januar 1892, Abend-Ausgabe, S. 3

Mittwoch, 1. Februar 2017

Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam

Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam, Wandgemälde im Sitzungssaal im Teltower Kreishaus in Berlin. Der Verbleib des Originals ist unbekannt.
Abbildung aus: Franz Kugler, Bruno Schrader, Friedrich der Große und seine Zeit in Bild und Wort, Reprint-Verlag, 2004, S. 171. Nach der Originalausgabe von circa 1900. Die Abbildung hier wohl nach einem Holzstich. Die Bildunterschrift lautet: "Urbarmachung sumpfigen Landes. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin.“ Auch an anderen Stelle wird Carl Koch, der Vater von Max Koch, als Maler des Bildes genannt. Das scheint mir aber eine Fehlinformation zu sein.

Dienstag, 17. Mai 2016

Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW

Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW (Verein Seglerhaus am Wannsee), 1906, Öl auf Leinwand, 80 × 120 cm, rechts unten signiert und datiert "M. Koch 06". Privatbesitz Potsdam.

Dienstag, 3. Mai 2016

Märkischer Sandweg

Märkischer Sandweg, um 1920, Öl auf Leinwand auf Karton, 28,6 × 20,5 cm, rechts unten signiert mit "Max Koch", Privatbesitz Potsdam. Provenienz: Galerie Velio Bergemann.