Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
Freitag, 29. Mai 2026
Kiefern im Abendlicht vor herbstlicher Seenlandschaft mit zwei Füchsen im Vordergrund
Kiefern im Abendlicht vor herbstlicher Seenlandschaft mit zwei Füchsen im Vordergrund, Öl auf Holz, 64 x 38 cm, rechts unten signiert "Max Koch". Privatbesitz Berlin-Pankow.
Donnerstag, 9. März 2023
Havellandschaft mit Segelbooten in der Sonne und einem Angelkahn im Schatten (bei Sacrow)
Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Heiligengeistkirche
Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Blick zur Heilig-Geist-Kirche, 1907 (?), Öl auf Sperrholz, 40,4 × 67,0 cm, Museum Potsdam, Inv.Nr.: 88-1281-K. Rechts unten schwarz signiert: "Max Koch". Eine Datierung ist nicht sichtbar, aber möglicherweise unterhalb der Signatur vom Rahmen verdeckt.Mittwoch, 16. März 2022
Istanbul, Konstantinopel: Das Goldene Horn
Freitag, 25. Februar 2022
Segler auf dem Jungfernsee beim Neuen Garten
Freitag, 18. Februar 2022
Ausstellung von 50 Studienblättern im Städtischen Museum für Kunst und Kunstgewerbe, Halle (Saale)
Montag, 13. Dezember 2021
Ausstellung im Künstlerhaus 1909
Dienstag, 2. November 2021
Ausstellung - Kunstsalon Fritz Gurlitt, Berlin 1892 Besprechung der Norddeutschen Allgemeine Zeitung
"Was Prof. Max Koch auf dem Gebiete dekorativer Wandmalerei geleistet, ist von der baukünstlerischen Physiognomie Berlins untrennbar und auch die drei Panoramen des Malers: Pergamon, Brand von Rom und Konstantinopel, haben, obgleich tüchtige Kollegen ihn beim Schaffen unterstützten, den Zeitgenossen genugsam bewiesen, daß man hier einer tüchtigen, in sich geschlossenen künstlerischen Kraft gegenüberstand, welche sich über die Grenzen ihres Könnens völlig klar ist und die ihr gestellten Aufgaben, so verschieden diese auch sein mögen, glücklich zu lösen versteht. Daß diese rastlos strebende Künstlerindividualität noch nicht ihr letztes Wort gesprochen hat, war Jedem klar, der ihr Werden beobachtete. Koch's unermüdliches Studium der Natur in ihren wechselnden Formen und Beleuchtungen, welches er auch einen Schülern immer von Neuem anempfiehlt, trat zum ersten Mal gesondert in einer Folge von Landschaften hervor, die er vor Jahresfrist im Verein Berliner Künstler ausstellte. Seine breite, kühne und in den Lokaltönen gewissenhaft treue Darstellung unserer Havelseen und ihrer Gelände rings um Potsdam überraschten jeden Besucher; jetzt bei Gurlitt bietet uns Koch eine Serie von längst geschaffenen Landschaften, welchen ein noch intimerer Reiz, eine noch feinere poetische Auffassung eigen ist. Das sind Ausschnitte der Natur, welchen man es anmerkt, daß der Künstler in seinem schwimmenden Atelier die vor ihm liegenden Motive unmittelbar auf die Leinwand übertrug, von der kühlen Morgenluft, die durch das Schilf streift, von der heißen Mittagssonne, in welcher der kühle, schattige Wald so verlockend winkt, ist hier nichts verloren gegangen. Das geheimnißvolle Leben der Natur ist in seiner ganzen Schönheit hier mit Tempera- und Oelfarben wiedergegeben, und daß es die Schönheiten unserer oft so verachteten Mark sind, macht diese Kochschen Landschaften noch ganz besonders werthvoll. Einige dieser waldigen Havelseeufer gleichen im Ton ganz Shampeleer's [Edmond de Schampheleer 1824-1899] vielbewunderten Schilderungen seiner niederländischen Heimath, und dennoch geben sie unsere norddeutsche Ebene treu in jeder Linie und Farbe, so wie wir sie alle an schönen Sommer- und Herbsttagen gesehen haben. Denn glücklicherweise ist Koch den grau in grau gestimmten Regenbildern abgeneigt; er liebt klare Luft und Sonnenschein, er läßt den Wind über das Wasser wehen, daß jeder Segler seine Freude daran hat und legt jenes geheimnißvolle Flimmern des Lichts in das Waldinnere, welches den warmen Sommertag untrüglich ankündet. Während er hier eine aus der Ferne gesehene Regatta auf dem Wannsee schildert und dort den Blick meilenweit über Wasser, Wiesen und Wald schweifen läßt, begnügt er sich hier mit einem Einblick in das Gezweig und Blattwerk einer Waldpartie, auch die üppig wuchernde Sonnenblume, das mit buntem Mohn bestandene Beet zieht er in den Kreis seiner Studien, deren echt künstlerische sichere Auffassung mit vollendeter Naturwahrheit, die wie stets anheimelnd poetisch wirkt, Hand in Hand geht. [...]."
Anonym (v.?), "Kunst-Nachrichten. (Gurlitt's Kunstausstellung.)", in: Norddeutsche Allgemeine Zeitung, 31. Jg., Nr. 19, 13.01.1892, Morgen-Ausgabe, S. 3f.
Donnerstag, 4. Juni 2020
Spitzbergen
Privatbesitz Hamburg. Vorfahren des jetzigen Besitzers waren mit Max Koch befreundet. Laut Überlieferung innerhalb der Familie handelt sich um ein Motiv, das Spitzbergen zeigt.
Die felsige Landschaft im Vordergrund ist menschenleer und scheinbar unberührt, aber auf dem Wasser ist zentral ein Segelboot zu sehen und im Hintergrund, vor der fernen Küste am Horizont, sind sechs oder sieben weitere Segelboote angedeutet. Am linken Rand ist auf dem Wasser eine dunkle Silhouette angedeutet, die mich an die Bugpartie Großer Kreuzer (Panzerkreuzer) der Kaiserlichen Marine wie die SMS Scharnhorst erinnert. Die Entstehung des Gemäldes um die Zeit des Beginns des 1. Weltkriegs mag darauf hindeuten, dass der begeisterte Segler Max Koch hier eine Opposition von friedlichem Segelsport und maritimen Seekrieg auf dem gleichen Gewässer thematisiert. Max Kochs ältester Sohn Carl, geb. 1890, war im 1. Weltkrieg Kapitänleutnant. Der Vater dürfte sich daher für die Problematik interessiert haben.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, Aquarell
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, um 1885, Aquarell, 31,0 × 48,5 cm, auf der Rückseite beschriftet: "Pergamon. Ansicht der Burg und Stadt vom römischen Theaterbogen aus",
Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Inventarnummer P724.
Vermutlich wurde nach diesem Aquarell dieser Holzstich gefertigt.
Zu diesem Aquarell passt auch Folgendes:
"Die Maler, Herren Koch und Reps [sic, richtig: Alexander Kips], welche zur Aufnahme von Studien für das große Pergamon-Panorama bei Gelegenheit der Jubiläum-Kunstausstellung 1886 nach Kleinasien gereist sind, melden in einem Privatbriefe ihre glückliche Ankunft. Auf ihrer Fahrt haben sie Korfu und Athen mit kurzem Aufenthalte berührt und haben sich nun in dem gastfreundlichen Deutschen Hause des Baumeisters Bohn [Richard Bohn] installirt. Letzterer ist gleichfalls für die Panorama-Arbeiten in entgegenkommenster Weise thätig. Er ist beschäftigt, eine Reconstruction des antiken Tempels, Theaters, Hallen u. and. aufzutragen, welche den genannten Malern ihre Aufgabe zu erleichtern bestimmt ist."
Anonyme Mitteilung in: Berliner Börsen-Zeitung, 23. Juli 1885, Morgen-Ausgabe, Nr. 337, S. 8.
Montag, 25. November 2019
Dienstag, 19. November 2019
Pergamon, GBK 1905, Tafel 52
Das Gemälde zeigt den Blick von einem der höchsten Punkte der Akropolis auf dem Burgberg auf das Theater herab und weiter ins Tal hinein. Links der Mitte ist der Pergamon-Altar oder Zeus-Altar zu sehen. Es steigt eine Rauchfahne von einem Brandopfer nahezu senkrecht nach oben.
Der Verbleib des originalen Gemäldes ist unbekannt.
Donnerstag, 14. November 2019
Pergamon / Bergama, Zeichnung 1885
Abgebildet in: Denkmäler des klassischen Altertums, August Baumeister (Hrsg.), München und Leipzig 1887, Bd. 2, S. 1210, Abb. 1400. Hierzu der Text auf S. 1211: "Abb. 1400 gibt eine Ansicht von Pergamnon aus dem Jahre 1885 nach einer Skizze von Max Koch, auf der namentlich der Zuschauerraum des Theaters, rechts darüber (bei dem kleinen Turm) die Lage des Athenatempels deutlich hervortritt."
Vorlage dieser Zeichnung ist vermutlich dieses Aquarell.
Sonntag, 10. März 2019
Zwei Zillen auf der Neuen Fahrt
Es gab ein nahezu identisches Gemälde mit drei Zillen, das bisher nur durch einen Kunstdruck bekannt ist.
Samstag, 11. November 2017
Zillen auf der "Neuen Fahrt"
Hier die Wiedergabe eines Vierfarbendrucks in: Potsdamer Jahresschau, Havelland-Kalender 1930, Verlag der Potsdamer Tageszeitung. Das Kunstblatt ist ohne Paginierung zwischen S. 16 und S. 17 eingebunden (Exemplar der Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Studien). Auf S. 4 der redaktionelle Hinweis: "Die beiden Vierfarbdrucke dieses Jahrgangs sind in der Buchdruckerei von A. W. Hayn´s Erben in Potsdam nach Originalen von Professor Max Koch und Hans Klohß hergestellt worden. Die Originale beider Bilder sind Ölgemälde."
Sonntag, 28. Mai 2017
Jäger mit Blick auf einen See
Versteigert vom Auktionshaus Plückbaum, Bonn, Auktion 336, 27. Mai 2017, Lot 1417. Privatbesitz Potsdam.
Montag, 1. Mai 2017
Ausstellung - Kunstsalon Fritz Gurlitt, Berlin 1892 Besprechung im Berliner Tageblatt
rs., "Lokal-Nachrichten", in: Berliner Tageblatt, 7. Januar 1892, Abend-Ausgabe, S. 3
Mittwoch, 1. Februar 2017
Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam
Abbildung aus: Franz Kugler, Bruno Schrader, Friedrich der Große und seine Zeit in Bild und Wort, Reprint-Verlag, 2004, S. 171. Nach der Originalausgabe von circa 1900. Die Abbildung hier wohl nach einem Holzstich. Die Bildunterschrift lautet: "Urbarmachung sumpfigen Landes. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin.“ Auch an anderen Stelle wird Carl Koch, der Vater von Max Koch, als Maler des Bildes genannt. Das scheint mir aber eine Fehlinformation zu sein.












