"Werkstatt", Privatbesitz, Berlin.
Das Bild wurde im Saal 41 der Grossen Berliner Kunstausstellung von 1910 ausgestellt. Im Katalog der Ausstellung ist es als Tafel 45 abgebildet (Kat.-Nr.: 1457, S. 92).
Eine weitere Innenansicht der Werkstatt der Bootswerft Tübbecke.
Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Sonntag, 1. März 2020
Sonntag, 3. Dezember 2017
Der goldene Schrein
Der goldene Schrein, 1910, Verbleib des Originals unbekannt.
Hier ein ganzseitiger Kunstdruck in: Der Guckkasten, 8. Jg., 1913, Nr. 14, S. 5. Hierzu der Text von J. B. "Unsere Bilder", ebd., S. 14: "Vom lachendem Lenze erzählt auch "Der goldene Schrein" von M. Koch, Berlin. Das Bild ist ganz in Sonne gestrahlt. Das Licht prallt auf die Drehbank, verklärt das Handwerksgerät, spielt über den Schrein im Mittelpunkt des Bildes, verhuscht auf dem Boden und adelt die Stätte der Arbeit und die Arbeit selber. Denn sie ist am Ende "der goldene Schrein", in den wir Menschen unser Bestes legen und von dem aus wir nachher unsere edelsten Freuden herausnehmen, die sichersten Zinsen erwarten dürfen."
Das Motiv wurde auch als Postkarte unter dem Titel "In der Werkstatt" veröffentlicht.
Dienstag, 10. Oktober 2017
Dithmarscher Charakterkopf
"-r- Süderdithmarschen, 16. Sept. Für den Kreissaal in Meldorf fertigt Professor Max Koch aus Berlin ein großes Wandgemalde an, das die Schlacht bei Hemmingstedt darstellen wird. Professor Koch weilt jetzt in Meldorf um an Ort und Stelle und bei Leuten Studien zu machen. Für die äußerst lebhafte Gruppe der die Schanzen besetzenden Dithmarscher hat er gute Charakterköpfe aus alteingesessenen Dithmarscher Familien gewonnen. Im nächsten Sommer soll das Gemälde fertig sein."
Kurznachricht in: Neue Hamburger Zeitung, 14. Jg., Nr. 436, 17. September 1909, Abendausgabe.
Kurznachricht in: Neue Hamburger Zeitung, 14. Jg., Nr. 436, 17. September 1909, Abendausgabe.
Dienstag, 24. Mai 2016
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern, 1910, Karton zu einem von August Wagner (Puhl & Wagner) ausgeführten Mosaik.
Das Mosaik ist nicht mehr erhalten. Abbildung aus: Udo Christoffel (Hrsg.), Berlin Wilmersdorf, Ein StadtTeilBuch, Kunstamt Wilmersdorf, 2. Auflage, 1981, S. 18. Laut Quellenangabe müsste sich das Foto zu der Abbildung im Archiv zur Stadtteilgeschichte im Kunstamt Wilmersdorf befinden.
Sonntag, 6. Dezember 2015
Aufbruch zur Jagd - Mosaik
Aufbruch zur Jagd unter Kurfürst Joachim II. vom Jagdschloss Grunewald, 1910, Karton zu einem von August Wagner (Puhl & Wagner) ausgeführten Mosaik. Rechts unten im Mosaik bezeichnet: "KARTON: MAX KOCH 1910" und links unten "MOSAIK: AUGUST WAGNER (PUHL u. WAGNER) 1910/1963".
Das Mosaik wurde ursprünglich für den Schmuck der Hohenzollerndammbrücke von 1910 in Berlin-Wilmersdorf konzipiert und dort, zusammen mit einem zweiten Mosaik von Max Koch, das die "Übergabe der Stadt Teltow" zeigte, auch ausgeführt. Mitte der 1950er Jahre wurde die Brücke abgerissen. Das Mosaik "Übergabe der Stadt Teltow" wurde dabei vernichtet. Das erhaltene Mosaik "Aufbruch zur Jagd" wurde abgenommen und an der Straßenfassade des Seniorenheim Koenigsallee in Berlin-Grunewald, Koenigsallee 15, neu und etwas verändert angebracht.
Das Mosaik wurde ursprünglich für den Schmuck der Hohenzollerndammbrücke von 1910 in Berlin-Wilmersdorf konzipiert und dort, zusammen mit einem zweiten Mosaik von Max Koch, das die "Übergabe der Stadt Teltow" zeigte, auch ausgeführt. Mitte der 1950er Jahre wurde die Brücke abgerissen. Das Mosaik "Übergabe der Stadt Teltow" wurde dabei vernichtet. Das erhaltene Mosaik "Aufbruch zur Jagd" wurde abgenommen und an der Straßenfassade des Seniorenheim Koenigsallee in Berlin-Grunewald, Koenigsallee 15, neu und etwas verändert angebracht.
Montag, 26. Oktober 2015
Bootswerft Tübbecke
Bootswerft Tübbecke (Motorkreuzer im Bau), Öl auf Holz, 40,5 × 67,0 cm, um 1910, links unten signiert "Max Koch", Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte, Inv.-Nr.: 81-960-K. Provenienz: 1927 vom Potsdamer Kunstverein an das damalige Städtische Museum von Potsdam übergeben.
Abgebildet in: Privates und öffentliches Sammeln in Potsdam. 100 Jahre "Kunst ohne König". (Kat.), Potsdam Museum und Potsdamer Kunstverein e.V. (Hrg.), Lukas Verlag, 2009, Abb. 4, S. 21.
Die Bilddatei oben wurde freundlicherweise direkt vom Potsdam Museum zur Verfügung gestellt.
© Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte, Fotografen Michael Lüder.
In der Sammlung des Potsdam Museums befinden sich vier weitere Gemälde, von denen bisher noch keine Abbildungen existieren:
Die Alte Fahrt mit Blick zur Nikolaikirche, 1917, Öl auf Sperrholz, 36 × 50 cm, Inv.-Nr. 80-638-K, unten rechts signiert "Max Koch". 1950 vom Museum erworben.
Die Alte Fahrt mit Blick zur Nikolaikirche, 1917, Öl auf Pappe, 42,7 × 58,0 cm, Inv.-Nr. 88-1279-K.
Bei Sacrow (Segelboote und Angelkahn auf der Havel), um 1910, Öl auf Leinwand, 60 × 90 cm (Rahmenmaße), Inv.-Nr. 81-941-K, links unten signiert "Max Koch". 1972 dem Museum testamentarisch vermacht.
Griebnitzsee, 1907, Öl/Holz, 45 × 35 cm, Inv.-Nr. 88-1280-K, unten in der Mitte signiert "M. K. 07". Erworben aus dem Staatlichen Kunsthandel Potsdam.
Abgebildet in: Privates und öffentliches Sammeln in Potsdam. 100 Jahre "Kunst ohne König". (Kat.), Potsdam Museum und Potsdamer Kunstverein e.V. (Hrg.), Lukas Verlag, 2009, Abb. 4, S. 21.
Die Bilddatei oben wurde freundlicherweise direkt vom Potsdam Museum zur Verfügung gestellt.
© Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte, Fotografen Michael Lüder.
In der Sammlung des Potsdam Museums befinden sich vier weitere Gemälde, von denen bisher noch keine Abbildungen existieren:
Die Alte Fahrt mit Blick zur Nikolaikirche, 1917, Öl auf Sperrholz, 36 × 50 cm, Inv.-Nr. 80-638-K, unten rechts signiert "Max Koch". 1950 vom Museum erworben.
Die Alte Fahrt mit Blick zur Nikolaikirche, 1917, Öl auf Pappe, 42,7 × 58,0 cm, Inv.-Nr. 88-1279-K.
Bei Sacrow (Segelboote und Angelkahn auf der Havel), um 1910, Öl auf Leinwand, 60 × 90 cm (Rahmenmaße), Inv.-Nr. 81-941-K, links unten signiert "Max Koch". 1972 dem Museum testamentarisch vermacht.
Griebnitzsee, 1907, Öl/Holz, 45 × 35 cm, Inv.-Nr. 88-1280-K, unten in der Mitte signiert "M. K. 07". Erworben aus dem Staatlichen Kunsthandel Potsdam.
Mittwoch, 5. August 2015
Die Schlacht bei Hemmingstedt
Die Schlacht bei Hemmingstedt, 1910, Wandgemälde auf Leinwand für den Sitzungssaal im Kreishaus Meldorf in Süderdithmarschen, 2,76 × 7,07 m. Das Bild hängt seit Frühsommer 2015 im Kreissitzungssaal des Dithmarscher Kreistages in Heide.Von dem Gemälde existiert ein Farbdruck, der wohl für Wikimedia gescannt wurde. Daher diese Farbabbildung.
Zur Geschichte des Bildes teile mir Herr Karsten Schrum, Archivar beim Dithmarscher Landesmuseum, freundlicherweise folgendes mit: "Das Bild von 1910 hing seit 1911 im Sitzungssaal der Süderdithmarscher Kreisverwaltung, in dem bis 1970 auch der Kreistag zusammenkam. 1970 wurden im Rahmen einer schleswig-holsteinischen Kreisreform Norder- und Süderdithmarschen zum Kreis Dithmarschen vereinigt und Heide die neue Kreisstadt. Das Amtsgericht zog nach dem Auszug der Kreisverwaltung ins Gebäude ein, das Koch-Bild blieb zunächst dort. Erst beim Umbau des Amtsgerichts 1978 wechselte das Bild ins Dithmarscher Landesmuseum, eine Einrichtung des Kreises Dithmarschen, über. Das seit 1872 bestehende Museum war in den 1970er Jahren räumlich erweitert worden. Dadurch fand sich ein neuer geeigneter Platz: Das Bild wurde in den "patriotischen Raum" des Museums integriert, der sich mit der Kaiserzeit und den beiden Weltkriegen befaßte (Ehemalige Aula der Meldorfer Gelehrtenschule, heute Kinosaal des Museums). Bei Umbau und Restaurierung des Museums 1989 wurde das Bild von der Wand genommen und eingerollt. Es wurde im Museum noch einmal 2000 anläßlich einer Sonderausstellung der 500-Jahrfeier der Schlacht bei Hemmingstedt gezeigt. Danach wurde es wieder eingerollt, weil es für die Unterbringung an den entsprechenden Ausstellungseinheiten der Dauerausstellung (Schlacht bei Hemmingstedt, Patriotismus/Nationalismus im 20.Jahrhundert) einfach zu groß ist. Das Bild hängt neuerdings, seit Frühsommer 2015, wieder in einem Kreistagssitzungssaal, nämlich dem des Dithmarscher Kreistages in Heide, und zwar auf Initiative des Kreistagsabgeordneten Volker Nielsen (CDU, St.Michaelisdonn). Für den Transport wurde das Bild vermessen: Es ist 7,07m breit und 2,76m hoch."
Ganz deutlich zeigt sich bei diesem extrem querformatigen Gemälde Kochs Erfahrung als Maler von Panoramen. Die lang gezogene Kurve der Bucht ist ein für Max Koch typisches formales Mittel, an dem sich die Bilderzählung entwickelt und mit dem zugleich der tiefe Bildraum erschlossen wird. Großes Kino lange vor Cinemascope!
Im Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin befindet sich eine alte zweiteilige Fotografie des Gemäldes (25,3 × 28,2 cm und 25,3 × 26,8 cm) montiert auf Karton (28.5 × 57,0 cm).
S/W-Abbildung einer Entwurfszeichnung zum Wandgemälde
S/W-Abbildung einer Entwurfszeichnung "Vorschlag zur Neugestaltung"
Zur Geschichte des Bildes teile mir Herr Karsten Schrum, Archivar beim Dithmarscher Landesmuseum, freundlicherweise folgendes mit: "Das Bild von 1910 hing seit 1911 im Sitzungssaal der Süderdithmarscher Kreisverwaltung, in dem bis 1970 auch der Kreistag zusammenkam. 1970 wurden im Rahmen einer schleswig-holsteinischen Kreisreform Norder- und Süderdithmarschen zum Kreis Dithmarschen vereinigt und Heide die neue Kreisstadt. Das Amtsgericht zog nach dem Auszug der Kreisverwaltung ins Gebäude ein, das Koch-Bild blieb zunächst dort. Erst beim Umbau des Amtsgerichts 1978 wechselte das Bild ins Dithmarscher Landesmuseum, eine Einrichtung des Kreises Dithmarschen, über. Das seit 1872 bestehende Museum war in den 1970er Jahren räumlich erweitert worden. Dadurch fand sich ein neuer geeigneter Platz: Das Bild wurde in den "patriotischen Raum" des Museums integriert, der sich mit der Kaiserzeit und den beiden Weltkriegen befaßte (Ehemalige Aula der Meldorfer Gelehrtenschule, heute Kinosaal des Museums). Bei Umbau und Restaurierung des Museums 1989 wurde das Bild von der Wand genommen und eingerollt. Es wurde im Museum noch einmal 2000 anläßlich einer Sonderausstellung der 500-Jahrfeier der Schlacht bei Hemmingstedt gezeigt. Danach wurde es wieder eingerollt, weil es für die Unterbringung an den entsprechenden Ausstellungseinheiten der Dauerausstellung (Schlacht bei Hemmingstedt, Patriotismus/Nationalismus im 20.Jahrhundert) einfach zu groß ist. Das Bild hängt neuerdings, seit Frühsommer 2015, wieder in einem Kreistagssitzungssaal, nämlich dem des Dithmarscher Kreistages in Heide, und zwar auf Initiative des Kreistagsabgeordneten Volker Nielsen (CDU, St.Michaelisdonn). Für den Transport wurde das Bild vermessen: Es ist 7,07m breit und 2,76m hoch."
Ganz deutlich zeigt sich bei diesem extrem querformatigen Gemälde Kochs Erfahrung als Maler von Panoramen. Die lang gezogene Kurve der Bucht ist ein für Max Koch typisches formales Mittel, an dem sich die Bilderzählung entwickelt und mit dem zugleich der tiefe Bildraum erschlossen wird. Großes Kino lange vor Cinemascope!
Im Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin befindet sich eine alte zweiteilige Fotografie des Gemäldes (25,3 × 28,2 cm und 25,3 × 26,8 cm) montiert auf Karton (28.5 × 57,0 cm).
S/W-Abbildung einer Entwurfszeichnung zum Wandgemälde
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