Ganzseitiger Holzstich in: Daheim. Ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen, 31. Jg., Nr. 31,
4. Mai 1895, S. 489. Bildunterschrift: "Friedrich der Große bei dem Austrocknen von Sümpfen. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin." Hierzu auf S. 499 der kurze anonyme Artikel "Zu unseren Bildern.": "Ein Stück innerer Kolonisation führt uns C. Koch in seinem Gemälde vor: „Friedrich der Große bei dem Austrocknen von Sümpfen.“ Der große König hatte bereits in den Pausen zwischen seinen Feldzügen den Meliorationsarbeiten im Oder- und Warthebruch, die übrigens schon sein Vater begonnen, seine Aufmerksamkeit zugewendet; nach dem siebenjährigen Kriege verdoppelte sich diese Thätigkeit. Aber nicht nur an der Oder und Warthe, auch in der Mark wurden große Strecken urbar gemacht – die Havelgegend, die Niederungen des Rhin etc. boten ja dazu reiche Gelegenheit. Das Kochsche Gemälde befindet sich in dem Ständehaus des Kreises Teltow, das, mit vielleicht sogar zu großem Luxus, in der Viktoriastraße in Berlin errichtet worden ist."
Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Sonntag, 19. März 2017
Mittwoch, 1. Februar 2017
Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam
Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam, Wandgemälde im Sitzungssaal im Teltower Kreishaus in Berlin. Der Verbleib des Originals ist unbekannt.
Abbildung aus: Franz Kugler, Bruno Schrader, Friedrich der Große und seine Zeit in Bild und Wort, Reprint-Verlag, 2004, S. 171. Nach der Originalausgabe von circa 1900. Die Abbildung hier wohl nach einem Holzstich. Die Bildunterschrift lautet: "Urbarmachung sumpfigen Landes. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin.“ Auch an anderen Stelle wird Carl Koch, der Vater von Max Koch, als Maler des Bildes genannt. Das scheint mir aber eine Fehlinformation zu sein.
Abbildung aus: Franz Kugler, Bruno Schrader, Friedrich der Große und seine Zeit in Bild und Wort, Reprint-Verlag, 2004, S. 171. Nach der Originalausgabe von circa 1900. Die Abbildung hier wohl nach einem Holzstich. Die Bildunterschrift lautet: "Urbarmachung sumpfigen Landes. Nach dem Gemälde von C. Koch für das Teltower Ständehaus zu Berlin.“ Auch an anderen Stelle wird Carl Koch, der Vater von Max Koch, als Maler des Bildes genannt. Das scheint mir aber eine Fehlinformation zu sein.
Kreishaus Teltow - Kreistagssitzungssaal
Kreishaus Teltow, Kreistagssitzungssaal, links das Gemälde "Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam" von Max Koch.
Abb. aus: Wolfgang Radtke, Brandenburg im 19. Jahrhundert (1815-1914/18), Berliner Wissenschafts-Verlag, 2016, Abb. 9, S. 486?
"Für die Versammlung der Abgeordneten des Kreises Teltow ist in Berlin in der Viktoriastraße nach dem Entwurfe des Baurats Schwechten ein Monumentalbau mit Sandsteinfaçade errichtet worden, zu dessen künstlerischer Ausschmückung im Innern die Gemeinden Rixdorf und Schöneberg zwei von Prof. Max Koch ausgeführte Gemälde gestiftet haben, die zwei kulturhistorisch wichtige Momente aus der Geschichte des Kreises darstellen: "Der große Kurfürst besichtigt den ersten Kartoffelanbau in der Mark" und "Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam". Die Bilder nehmen die südliche Langsseite des Sitzungssaales ein. An der Nordseite wird eine Statue des Kaisers Wilhelm II., aufgestellt werden, die nach einem Modell von A. Calandrelli in Bronze gegossen wird."
Anonyme Mitteilung unter "Vermischtes", in: Kunstchronik, IV. Jg. N.F., 1892/93, Nr. 10,
29. Dezember 1892, S. 165.
"(...) die Wandmalereien von M. Koch behandeln die Geschichte des Kreises."
Architekten-Verein zu Berlin, u. a. (Hg.), Berlin und seine Bauten, Berlin 1896, Bd. 2, "Öffentliche Bauten", S. 135.
Abb. aus: Wolfgang Radtke, Brandenburg im 19. Jahrhundert (1815-1914/18), Berliner Wissenschafts-Verlag, 2016, Abb. 9, S. 486?
"Für die Versammlung der Abgeordneten des Kreises Teltow ist in Berlin in der Viktoriastraße nach dem Entwurfe des Baurats Schwechten ein Monumentalbau mit Sandsteinfaçade errichtet worden, zu dessen künstlerischer Ausschmückung im Innern die Gemeinden Rixdorf und Schöneberg zwei von Prof. Max Koch ausgeführte Gemälde gestiftet haben, die zwei kulturhistorisch wichtige Momente aus der Geschichte des Kreises darstellen: "Der große Kurfürst besichtigt den ersten Kartoffelanbau in der Mark" und "Friedrich der Große besichtigt die Meliorationsarbeiten an der Nuthe bei Potsdam". Die Bilder nehmen die südliche Langsseite des Sitzungssaales ein. An der Nordseite wird eine Statue des Kaisers Wilhelm II., aufgestellt werden, die nach einem Modell von A. Calandrelli in Bronze gegossen wird."
Anonyme Mitteilung unter "Vermischtes", in: Kunstchronik, IV. Jg. N.F., 1892/93, Nr. 10,
29. Dezember 1892, S. 165.
"(...) die Wandmalereien von M. Koch behandeln die Geschichte des Kreises."
Architekten-Verein zu Berlin, u. a. (Hg.), Berlin und seine Bauten, Berlin 1896, Bd. 2, "Öffentliche Bauten", S. 135.
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