Posts mit dem Label Hans Bohrdt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hans Bohrdt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 4. April 2023

Erste Grosse Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung

Katalog der Ersten Grossen Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung, Sonnabend den 17. Februar 1900. Herausgegeben von Dr. Criticastro (Hans Bohrdt), S.16:

No. 20. Der denkende Mensch in seiner Beziehung zu dem gespiessten Bandwurm. 

No. 21. Der Ausdruck der bewussten Harmonie zwischen Sellerie und Zwiebel. 

No. 22. Die schmerzende Linie. 

Drei Werke von hoher symbolischer Bedeutung. Mehr Verschwimmen würde diese uns allerdings deutlicher zeigen.

Leider sind diese drei hoch bedeutende Arbeiten von Max Koch nicht überliefert und auch nicht fotografisch dokumentiert. Der digitalisierte Katalog ist HIER zu finden. Die Erste Grosse Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung fand im Berliner Künstlerhaus als Beiprogramm zu einem Wohltätigkeits-Ballfest vom Verein Berliner Künstler zugunsten hilfsbedürftiger Mitglieder und deren Hinterbliebenen statt.

Freitag, 29. Oktober 2021

Das Panorama von Konstantinopel - Bericht von einer ersten Besichtigung noch vor der Fertigstellung

Noch immer ist mir keine Fotografie oder grafische Darstellung bekannt, die das Halb-Panorama von Konstantinopel oder Ausschnitte davon zeigt. Hier dafür ein Zeitungsartikel, der die bisher genaueste Beschreibung enthält:  

   "Das Panorama, welches im Olympiatempel des Ausstellungsparkes von Prof. Max Koch gemalt wird, geht rüstig seiner Vollendung entgegen, so daß jene „Ankunft des deutschen Kaiserpaares in Konstantinopel“ wohl das erste Kunstwerk sein wird, welches die Besucher des Jahres 1891 im Ausstellungspark bewundern. Trotz der eisigen Temperatur dieses Winters hat Meister Koch – dem die Reichshauptstadt schon so manche treffliche Monumentalmalerei verdankt – mit seinen Gehülfen, zu denen in erster Linie der Vater des Künstlers C. Koch und der gleichfalls zur Familie gehörige Marinemaler H. Bohrdt gehören, das gewaltige Rundbild in seinen Hauptzügen so weit vollendet, daß der Blick, welchen uns vergönnt war auf das Werk zu thun, schon den vollen überraschenden Eindruck hervorbrachte, welchen das unvergleichliche Panorama der Stadt am goldenen Horn dem Orientreisenden seit Jahrhunderten bietet. Der lichte Glanz jenes schönen Novembermorgens des Jahres 1889 ruht auf Meer und Küste; Felsen, Wasser, Häuser, Paläste. Gärten, Moscheen – Alles erscheint in einer Beleuchtung von durchsichtiger Klarheit. Der Farbenzauber, welchen Lust und Licht um jenes Gestade webt, wird durch Tausende von festlich, geschmückten Booten und Schiffen, deren Mittel- / Punkt das Geschwader des deutschen Kaiserpaares bildet, zu wahrhaft überraschender Wirkung gesteigert.
   Als Standpunkt des Beschauers ist jenes nahe dem asiatischen Ufer liegende Inselchen Damalis angenommen, welches den weißen Leander-Thurm trägt, den die Türken Kys-Kulesi (Mädchenthurm) nennen und der jetzt als Signal- und Leuchtthurm dient. Die blaue Fluth des Bosporus beherrscht den Vordergrund, nach Westen hin öffnet sich der Blick auf die Rhede des Goldenen Horns, im Süden bilden die Wellen des Marmarameeres den Abschluß der herrlichen Rundschau: im Nordosten übernimmt Skutari mit seinen Villen und amphitheatralisch aufsteigenden Gärten die Begrenzung. Wendet man den Blick nach links, so umfaßt das Auge Stambul mit seinen zahlreichen prächtigen Bauten, unter denen der gewaltige Serai und die Agia-Sophia mit ihrer mächtigen Kuppel vor allen hervorragen; aber die Künstler haben sich nicht mit der flüchtigen Skizzirung all der Gebäude begnügt, welche in ihrer Gesammtheit das breit hingelagerte Konstantinopel – „die Weltmutter“', wie sie der Mund orientalischer Dichter nennt – bilden, sondern jegliche größere Baulichkeit, welche entweder für das Stadtbild charakteristisch ist oder historische Bedeutung besitzt, ist in dem neuen Panorama gewissenhaft wiedergegeben und zwar so genau, daß die meisten derselben mit unbewaffnetem Auge, alle aber mit Hülfe des Glases zu erkennen sind. Zwischen zahlreichen Booten und Schiffen hindurch schimmert die Sultan Valide- Brücke, welche Stambul mit Galata verbindet. Hinter dem runden Thurm von Galata, dem Gebäude der Douane und der Moschee steigen die Straßenzüge von Pera empor; von dem Grün seiner Friedhöfe heben sich die Hotels der verschiedenen Botschaften deutlich ab; weiterhin wird etwas isolirt liegend das große schlichte Haus des deutschen Botschafters vor einem Hain mächtiger Zypressen sichtbar. Die Kanonengießerei von Tophane mit der nahen, durch ihre hohen schlanken Minarehs besonders malerisch wirkenden Moschee des Sultans Mahmud fesselt, hart am Meeresufer gelegen, den Blick, der weiterschweifend das Volksgewimmel, welches der Festtag gebracht, in all' den Straßen sieht, die am Bosporus entlang sich bis zu den Marmorpalästen von Dolmabagtsche erstrecken, dessen Räume das deutsche Kaiserpaar in jenen Tagen beherbergten. Hier auf dem Bilde ist vor der Front des Palastes jener goldschimmernde Pavillon errichtet, in welchem die Begrüßung der hohen Gäste durch den Sultan stattfand, und zu beiden Seiten des Schlosses bilden Militair, Behörden ec. das festliche Spalier. Jedoch das Landschaftsbild schließt mit diesem schimmernden Palaste nicht ab, bewaldete Thäler und Hügel ziehen sich oberhalb der Vorstadt Beschiktasch hin, welche an den Palast von Tschiraghan grenzt; der große Park des Sultans liegt unmittelbar hinter diesem herrlichen, wie hermetisch geschlossenen Bauwerk. Zwischen den Baumwipfeln des Parks schimmert Jildis- Kiöschk – die Residenz des jetzigen Sultans – hervor; all' diese hellen, von dunklem Grün umgebenen Gebäude gehören zu Jildis-Kiöschk, welches bekanntlich einen großen, von Mauern umgebenen Komplex von Gärten und Häusern bildet.
   Wenden wir den Blick nun von der märchenhaften Pracht des Stadtbildes hin zu der bedeutsamen Staffage des Mittel- und Vorgrundes, so nimmt vor Allem der Panzer „Kaiser“ die Aufmerksamkeit in Anspruch. Seine Masten sind mit der kaiserlichen, der türkischen und der deutschen Flagge geschmückt, denn dieses stattliche Fahrzeug trägt das Deutsche Kaiserpaar, ihm folgen die „Hohenzollern“, sowie die Passagierschiffe „Danzig“ und „Austria“; die drei türkischen Panzer, welche den Kaiser bei St. Stefano im Marmarameer empfingen und ihn zum Bosporus geleiteten, sind etwas zurückgeblieben, denn rings um das Kaiserschiff drängen sich so viele Tausende von Dampfern und Booten, welche festlich gekleidete grüßende Menschen tragen, daß das Wasser fast zum festen Land geworden ist. Eine Regelung des Verkehrs zu Wasser, irgend eine von der Obrigkeit gezogene Schranke war bekanntlich an jenem Einzugstage unmöglich; der Deutsche Kaiser selbst konnte, als er seine Gemahlin von der „Hohenzollern“ holte, mit seinem Boote nur langsam zwischen all den Vehikeln dieser unvergleichlichen Wasserstraße hindurchsteuern. – Die orientalisch glänzende, farbenfrohe Festfreude, der überströmende Jubel der Bewillkommnung, welche dem Deutschen Kaiserpaare an jenem Novembertage entgegengebracht wurden, der wunderbare, allen Augenzeugen märchenhaft erscheinende Anblick dieser vom lichten Himmel überwölbten, von blauer Fluth umspülten Hauptstadt des Türkenreiches – kommen in diesem Rundbilde zur lebenvollsten, fesselnden Erscheinung. – Wir sind überzeugt, daß, wenn dies Werk in seiner Vollendung hält, was die Anlage verspricht, dies Konstantinopel für Prof. Max Koch ein neues Ruhmesblatt und für Berlin ein ganz besonders geschätztes Panorama sein wird."

Anonym (v.?), "Aus Berlin", in: Norddeutsche Allgemeine Zeitung, 30. Jg., Nr. 81, 18.02.1891, Morgen-Ausgabe, S. 5.

Samstag, 3. Februar 2018

Ein Weihnachtsgeschenk für unsere Leserinnen.

"Ein Fächer von Max Koch. (Zu unserer Kunstbeilage zw. S. 480 u. 481.)
Es muß eine lustige Zeit gewesen sein, die alte Rokokozeit, so lehren uns wenigstens die damaligen Kunsterzeugnisse, wenn auch die Geschichte in anderen Tönen redet, Genial erfundene Ornamente, Ranken, Blumengewirr, fröhliches Girren und Schwirren aller möglichen und unmöglichen Tiere lacht uns an allen Ecken und Enden entgegen. Wem steigt nicht beim Anblick der Kunstwerke jener Zeit der Gedanke auf, daß damals Natur und Menschen so ganz anders gewesen seien, wie heute. Der Himmel so pinkertblau, die Bäume so blaugrün, dazwischen die schäkernden, tanzenden, springenden, süßlichen Figürchen, die uns glauben machen könnten, daß das damalige Menschengeschlecht zum Ballet gehört habe. Nun, es wird zu Urgroßvaters Zeiten ebenso gewesen sein, wie heute, nur daß der Geschmack sich mehr zum süßlichen, höfischen hinneigte. Der geniale Zug, die prächtig erfundenen Ornamente haben ihren Reiz bis heute behalten und machen das Rokoko zum gern gesehenen Stil unserer Umgebung. Mit den süßlichen Fratzen kann sich freilich unsere kraftstrotzende Jetztzeit nicht recht befreunden. Diesem Zuge folgend, sucht auch die Kunst den Ausgleich zwischen einst und jetzt zu ermöglichen. Max Koch, wohl einer der besten Vertreter ornamentaler Kunst, hat diesen Weg mit Erfolg beschritten. In das leichte, geniale Gerank setzt er frische, lebenswahre Gestalten von Fleisch und Blut; Mark und Bein statt der albernen Schäferfiguren. Blumen und Blätter lehnen sich eng an die Natur an, soweit es natürlich der ornamentale Zug gestattet. Unsere Kunstbeilage zeigt uns eine derartige frei im Rokokostil erfundene Arbeit des Meisters."
Hans Bohrdt, „Ein Fächer von Max Koch“, in: Velhagen & Klasings Neue Monatshefte, Bd. 5, Heft 4, Dezember 1890, S. 575.

Die Kunstbeilage zwischen S. 480 und 481 ist überschrieben mit: „Ein Weihnachtsgeschenk für unsere Leserinnen.“ Die Bildunterschrift lautet: „Auf Seide gemalter Fächer von Max Koch.“ Der Verbleib des originalen Fächers ist unbekannt.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Panorama von Konstantinopel / Istanbul 1890

   Nach seinem Pergamon-Panorama von 1886 und dem Panorama vom Brand in Rom unter Nero von 1888 wurde unter der Leitung von Max Koch an gleicher Stelle, im Zeustempel der Jubiläumsaus- stellung von 1886 auf dem Landesausstellungsgelände in Berlin, 1890 ein drittes Halb-Panorama erstellt. Es zeigte die "Einfahrt Kaiser Wilhelm II und Gemahlin in den Bosperus", war also eigentlich ein Panorama von Istanbul, dem damaligen Konstantinopel. Als Standpunkt für die Ansicht wurde das Dach des Leanderturms gewählt.
   Aus dem Auftrag für die Herstellung des Panoramas machte Max Koch ein Familienunternehmen. Unter seiner Leitung arbeiteten an dem Panorama sowohl sein Vater Carl Koch, als auch sein Schwager, der Marinemaler Hans Bohrdt, sowie einige von Kochs Schüler an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseuems mit.Von dem fertigen Panorama sind bisher noch keine dokumen- tarischen Fotografien oder Zeichnungen bekannt. Hans Bohrdt aber hat unter dem Titel "Wie entsteht ein Panorama?" einen Bericht über die Arbeiten veröffentlicht in: Velhagen & Klasings Monatshefte, 6. Jg., 1891/92, Heft 1, September 1891, S. 119-130. Der Bericht ist mit Zeichnungen von Carl Koch illustriert.
   Die Zeichnung oben zeigt eine Ansicht des Grabens zwischen der Leinwand rechts und der Zuschauerplattform links oben unter der Glasdecke. Unten sind die Schienen zu sehen, auf denen der fahrbare Malerturm stand, von dem aus die 15 Meter hohe und 68 Meter breite Leinwand bemalt wurde. Der anamorphotisch verzerrte kleine Ausschnitt der Leinwand in der Zeichnung zeigt nur eine Vielzahl von kleinen Booten auf dem Bosperus. Der eigentliche Blickfang waren das Panzerschiff "Kaiser", auf dem Wilhelm II. fuhr, die Yacht "Hohenzollern" mit seiner Gemahlin als Begleitung, sowie der Dampfer "Danzig" des Norddeutschen Lloyd und ein östereichischer Postdampfer.
   Der Artikel von Hans Bohrdt schließt mit einem Besuch der Malerarbeiten durch Adolf Menzel, der das Unternehmen mit der Bemerkung "Alle Achtung!" kommentierte.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Biografie Max Koch nach Thieme-Becker (1927)

Koch, Max Friedrich, Maler und Kunstgewerbler in Potsdam, geb. 24. 11. 1859 in Berlin, Sohn des Carl, Bruder des Georg. Gelernter Dekorateur, wurde er 1875 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum (bei Ernst Ewald, Ernst Schaller und Moritz Meurer) und unternahm 1876 als Staatsstipendiat eine Reise nach Italien. Nach Rückkehr (1877) und Abschluss seiner Studien am Kunstgewerbe-Museum war Koch 1879/80 unter Friedrich von Thiersch mit der dekorativen Ausmalung des Opernhauses in Frankfurt a. M. beschäftigt. 1881/82 weilte er in Paris, wo er an der Académie Julian und unter dem Einfluss von Pierre-Victor Galland arbeitete und nebenbei malerische Aufnahmen einiger erlesener kunstgewerblicher Schmuckstücke aus dem Louvre, dem Musée de Cluny und der Galerie in Fontainebleau fertigte; seine Reiseskizzen stellte er 1882 nach seiner Rückkehr nach Berlin im dortigen Kunstgewerbemuseum aus. 1883 wurde Koch ebenda zum Lehrer an den vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst (an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums, als Nachfolger seines Lehrers Meurer) ernannt, welchen Posten er bis 1924 innehatte. 1885/86 unternahm er gemeinsam mit dem Maler Alexander Kips eine Studienreise nach Griechenland und dem Orient und stellte den künstlerischen Ertrag dieser Fahrt, Architektur- und Landschaftsskizzen in Aquarell und Öl, 1886 im Berliner Kunstgewerbe-Museum aus; die gewonnenen Eindrücke verarbeitete er in dem in gemeinsamer Arbeit mit Kips für das Innere des rekonstruierten Zeustempels von Olympia auf der Berliner Jubiläums-Ausstellung von 1886 gemalten Panorama von Pergamon, das sensationellen Erfolg hatte und 1888 durch ein zweites Panorama, Halbrundbild mit Ansicht des Brandes Roms im Jahre 64, ersetzt wurde, dessen Ausführung Kochs Bruder Georg übernommen hatte. 1891 trat an die Stelle dieses Bildes wieder ein neues Halbpanorama mit Darstellung der Einfahrt Kaiser Wilhelms II. in den Bosporus; Ausführung von Koch gemeinsam mit seinem Vater Carl, seinem Bruder Georg und dem Marinemaler Hans Bohrdt. Kochs Ruf als gewandter Dekorateur verschaffte ihm in den 80er und 90er Jahren eine große Zahl von Aufträgen auf Monumentalmalereien für Fest- und Sitzungssäle, Restaurationsräume, Kasinos, Theater, Warenhäuser usw.; genannt seien die Decken- und Wandgemälde im Sitzungssaal und in der Präsidentenwohnung des preußischen Herrenhauses, in den Sitzungssälen des preußischen Abgeordnetenhauses und der Akademie der Wissenschaften, im Lesesaal des Reichstagsgebäudes, im Treppenhause und großen Festsaal des 1897/98 errichteten Künstlerhauses, in den Warenhäusern Wertheim und Tietz (sämtlich in Berlin), in der Buchhändlerbörse (1888) und im Reichsgericht in Leipzig, im Lübecker Rathaus, im Stadttheater zu Halle a. S. und im Kreishaus zu Meldorf (Entwurf dazu in der Handzeichnung-Sammlung der Berliner National-Galerie), in den Pschorr-Bierpalästen in Berlin und Köln; ferner 1887 ein monumentales Diorama mit Ansicht von Tokio für die Japanische Regierung, 1886 der Vorhang des Stadttheaters in Halle und 1892 der des Theaters am Berliner Schiffbauerdamm, 1888/89 ein Halbrundbild: Die Sintflut, gemeinsam mit dem Maler Carl Saltzmann und dem Bildhauer Karl Albert Bergmeier. Koch malt gelegentlich — und namentlich in der letzten Zeit — auch Staffeleibilder, Architekturansichten und Landschaften, deren Motive er in der seenreichen Umgebung Potsdams findet, ferner Blumenstilleben und Porträts (Hindenburg). Von seiner Tätigkeit auf den Gebieten der Kleinkunst, des Kunstgewerbes und der Graphik seien die Dekorationen für Musikinstrumente der Firma Bechstein, Berlin, und das Erinnerungsblatt von 1886 des Vereins Berliner Künstler hervorgehoben. Publizierte auch die mit Mehrfarbendrucken ausgestatteten Prachtwerke „Urväterhort" (1903, Verlag Oldenbourg, München) und ,,Walhalla" (Verlag Neufeld & Henius, Berlin), ferner das Album "Freilicht, 50 Blatt Modellstudien in freier Natur aufgenommen" (Lichtdrucktafeln nach Photos), Leipzig 1897 ff. Mitglied des Bundes Deutscher Dekorationsmaler, des Vereins Berliner Künstler und der Freien Vereinigung Berliner Architekten.
Vgl.: Ulrich Thieme, Felix Becker u. a.: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 21, E. A. Seemann, Leipzig 1927, S. 90f.