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Freitag, 21. August 2026

Rosenstück


Rosenstück, um 1925, Öl auf Leinwand, 42,5 × 35 cm, links unten signiert "Max Koch".
Versteigert vom Auktionshaus Wendl in Rudolstadt am 26.10.2024, 110. Herbstauktion, Los 3907.
Jetzt Privatbesitz Berlin.

Mittwoch, 27. März 2019

Tagetes - Studentenblumen


Studentenblumen, um 1925, Öl auf Malplatte mit Leinenstruktur, 50,5 × 31,5 cm, links unten signiert, Privatbesitz Berlin.
Möglicherweise handelt es sich bei diesem Blumenstillleben um die "Studentenblumen", die in einer Ausstellungsbesprechnung von 1925 gelobt werden: "Daneben gibt es wundervolle, malerisch-farbige Lösungen. Im großen Zimmer hängt – links am Kamin – ein gar nicht umfangreiches Bild „Studentenblumen“. Die Verteilung dieser gelben Farbflecken ist von höchstem kompositorischen Reiz, die Ballung und das graziöse Zerstreuen der Blütenkelche schafft geradezu Bewegungsmomente, die das „tote“ Blumenstück unerhört beleben." Die vollständige Ausstellungsbesprechung ist hier wiedergegeben.

Samstag, 18. August 2018

Dahlien


Dahlien, um 1920, Öl auf Leinwand, 66 × 95 cm, links unten signiert "M. K.", Privatbesitz Berlin.
Das Gemälde stammt aus einem anonymen Nachlass und wurde im August 2018 von einem Händler in Frankfurt a. M. über eBay angeboten.
    In einer Besprechung der Ausstellung mit Blumenstücken von Max Koch im Potsdamer Kunstverein im Januar 1925 wird eine "Dahlienkomposition" erwähnt. Gut möglich, dass es sich dabei um dieses Gemälde handelt. Die ganze Besprechung ist hier zu finden. 

Rhododendron im Sacrower Park


Rhododendron im Sacrower Park, Öl auf Karton, 35 × 68 cm, signiert, nicht bez., o. J. (um 1920), Privatbesitz. Das Bild wurde gezeigt in der Ausstellung "Sommer Landschaften" in der Galerie Mutter Fourage, Berlin-Wannsee, vom 24. Juni bis 19. August 2018.

Samstag, 7. Oktober 2017

Kunstblatt: Floxblumen im Babelsberger Hofgarten

Floxblumen im Babelsberger Hofgarten, 1916, unten signiert und datiert "MAX KOCH 16", Maße und Verbleib des Originals sind unbekannt. Abbildung als Kunstblatt in: Westermanns Monatshefte, Bd. 124.II, August 1918, o.p., eingebunden nach S. 516.

Mittwoch, 15. März 2017

Phloxblumen aus der Hofgärtnerei in Babelsberg

Phloxblumen aus der Hofgärtnerei in Babelsberg, 1916, rechts oben (in die Farbe eingekratzt) signiert und datiert "Max / Koch / 16", 50,0 × 34,5 cm, Öl auf Sperrholz, Versteigert am 11.03.2017 vom Auktionshaus Dorotheum in Prag, "Fine Art", Lot 27, Verbleib unbekannt.
Auf der Rückseite der Malplatte in Bleistift erneut signiert und eigenhändig beschriftet mit "Phloxblumen aus der Hofgärtnerei in Babelsberg / M Koch / Frau [unleserlich] / 500 M."

Sonntag, 9. Oktober 2016

Potsdamer Maler.

   Der Potsdamer Kunstverein, der zwar in diesem Jahre nicht mit einem „Kunstsommer“ aufwarten kann, zeigt gleichwohl in seinen Ausstellungen — im Kunstsalon Heidkamp, Schwertfegerstraße — eine glückliche Hand. Kann sein, daß man dabei sogar dem chronischen Geldmangel unserer Tage Dank wissen muß, denn die Scheu vor den Transportkosten befördert ein intensives Schürfen nach malerischen Qualitäten in der Heimatstadt, das im Lauf der letzten Monate schon sehr erfreuliche Resultate gezeitigt hat. Auf Basedow folgen jetzt Kollektionen von Alfred Liedtke und Professor Max Koch, von denen der letztgenannte ein beachtliches Stück der Entwicklung deutscher Malerei in sich schließt.
   Alfred Liedtke — er ist während des Kriegs als Soldat gestorben — dessen Gedächtnis jetzt vom Kunstverein gewürdigt wird, hat mehr getan, als die Natur gemalt. Er hat die Natur erlebt, und wie er dieses Erleben mit dem Pinsel zu gestalten wußte, das zeigen die Bilder, die ihn im Aufwärtsschreiten zeigen, in einem Suchen nach der großen befreienden Weite, die er in einigen köstlichen Meisterwerken erringt. Es wäre vielleicht eine Aufgabe für die Stadtverwaltung, an die Erwerbung des einen oder anderen Bildes zu denken. Da ist z. B. eine herrliche Komposition der alten Glienicker Brücke, ein wahrhaft monumentales Werk, das mit seiner köstlichen Raumverteilung und dem Edelton der Farbe eine Zierde jeden repräsentativen Raumes bilden würde. Liedtkes Pinsel hat niemals die Natur kopiert. Mit einer spürbaren Erregung ist er ihren Offenbarungen nachgegangen und mit impulsiver Schaffensfreude wurden Eindrücke hingesetzt, die mit kräftigster Unmittelbarkeit noch heute wirken. So geben des Malers Skizzen, die in dieser Gedächtnisausstellung reichhaltig vertreten sind, die schönsten Aufschlüsse über seinen offenen Sinn für die Widerspiegelung seelisch-malerischer Eindrücke. Es sind Hafenbilder darunter, Dünenlandschaften, Marinestücke, die Lichtschwingungen und Stimmungen in höchster Vollendung vermitteln.
   Von Eugen Bracht ist Alfred Liedtke, der Fährmannssohn von der Pfaueninsel, zuerst befruchtet worden. Eine Birkenlandschaft mit der farbigen Auffassung etwas gewollt-bedeutender Wirkung ist ein Zeuge jener Zeit. Von höchstem Reiz ist es dann, die Entwicklung zum eignen Ich in Liedtkes Schaffen zu verfolgen. Das Format wird kleiner, die Wirkung größer. Es entstehen Gipfelleistungen wie das Oelbild der „Breiten Brücke", der vereisten Havellandschaft und des Haveldorfes. Der Maler ringt mit einem Blick, vorüber an begrünten Bäumen zu einem zart verschwimmenden Hintergrund; was an der belaubten Gruppe noch nicht gelingt, das findet an einem Kiefernschlag seine schöne Erfüllung.
   Als ein Meister räumlicher Wirkung, als ein intuitiver Erfasser geistigen Gehalts, zeigt sich Liedtke in seinem Bilde von Sanssouci. Hier ist er fern von jeder „gestellten“ Wirkung, ebenso fern von bloßer Naturtreue. Jenes Unbestimmbare, das erst den echten Künstler macht, lebt in diesem herrlichen Bild. — Daß diese Hoffnung so früh dahingehen mußte.
   Bei der Max-Koch-Ausstellung empfindet man es wohltuend, daß die Kommission nicht nur gleichwertiges herausgesucht hat. So bleibt es reizvoll, eine Entwicklung zu beobachten, die mit vielen Handschriften über vielerlei Probleme führt, einen Maler, der bisweilen mit dem Ausdruck vergeblich gerungen, der aber auch ganz große Offenbarungen geben konnte.
   Potsdamer Motive heben sich besonders heraus. Von hohem Reiz sind Professor Kochs Impressionen des Stadtkanals. Impressionen, trotzdem das Wort auf Ulrich Hübners lockere, formauflösende Art viel deutlicher zu passen scheint. Im ersten Augenblick erscheinen diese Kanalbilder farblos. Scheinen. Denn sofort kommt die Erkenntnis, daß hier eine bewußte Abstimmung auf den Ton herrscht, daß das Licht mit einer impressionistischen Feinheit behandelt ist, die in gewissen Halbtönen geradezu raffinierte Reize schafft. Diese Bilder reihen sich in ihren sensiblen Valeurs den Werken aus Lesser Urys Pariser Zeit an. Bemerkenswert ist auch der im großen Zimmer hängende Sanssouci-Kanal. In diesem Bilde hat Koch im Ausdruck der flimmernden Luft, feiner Farbigkeit und zitternder Umrisse die Sprache Corots erreicht — vielleicht sogar übertroffen.
   In demselben Raume bewundert man die „Tübekesche Bootswerft". 1917 steht unter diesem Bild. Damals hätte „man“ es schon anders gemacht; aber besser — nein. Gewiß, das Bild „erzählt“, das Motiv ist genrehaft verwertet. Doch bei aller Kunst bleibt das „Wie“ entscheidend. Und in diesem Interieur steckt ein prächtiges Raumgefühl, atmen Luft und Licht mit einem lebendigen Hauch, der über das Nur-Gegenständliche weit hinausführt. Im kleinen Raum findet man einen Blick auf den „Alten Markt“, der interessante Aufschlüsse über eine „herrische Periode“ gibt, durch die Professor Koch gegangen ist.
   Es sei eines Blumenstückes nicht vergessen, das ganz Farbe, ganz Duft ist. Dieser „Rittersporn“ ist eine großartige Leistung liebevollen Sichversenkens in das Wesen eines blühenden Geschöpfes, und das Große dabei: Nicht ein Hauch von Süßlichkeit ist in diesem Bild. Ein Mann hat es gemacht.

Hans Hupfeld, „Potsdamer Maler“, in: Berliner Börsen-Zeitung, 70. Jg., Nr. 347, 26. Juli 1924, Morgen-Ausgaben, S. 3.

Samstag, 14. Mai 2016

Gartenweg mit Phlox, 1908

Gartenweg mit Phlox, 1908, Öl auf Leinwand, circa 60 × 85 cm, rechts unten signiert und datiert "M. K. 08". Auf der Rückseite der Leinwand befindet sich ein Aufkleber zu einer Ausstellung des Vereins Berliner Künstler im Künstlerhaus Berlin. Der Aufkleber, eine Art Formular des Vereins, wurde von Max Koch selbst beschriften mit dem Titel des Bildes, dem Wohnort des Künstlers und dem Verkaufspreis. Koch gibt hier seinen Namen als Aussteller mit "Max Frdr. Koch" an. Privatbesitz Potsdam.
Max Koch hat 1916 die gleiche Gartenansicht noch einmal gemalt. Acht Jahre später benötigte der Baum rechts schon keine Sicherung durch einen Pfosten mehr.

Freitag, 27. November 2015

Phlox im Garten

Phlox im Garten, 1917, 50,0 x 34,5 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 17", Familienbesitz Schweden (KR).

Rudbeckien

Rudbeckien, um 1920, Öl auf Leinwand, 76,5 x 63,5 cm, rechts unten signiert "Max Koch", Familienbesitz Schweden (KR).

Disteln in einer weißen Kanne

Disteln in einer weißen Kanne, um 1920, Öl auf Malpappe, 49 x 34 cm, rechts unten signiert "Max Koch", Familienbesitz Schweden (KR).

Dienstag, 20. Oktober 2015

Blumenstücke von Professor Koch

Ausstellung im Kunstverein.

   Es ist eine Freude, nach so kurzer Frist wiederum einer reichhaltigen Kollektion von Werken Max Kochs – bei Heidkamp in der Schwertfegerstraße – zu begegnen. Die Ausstellung im vergangenen Jahr zeigte in der Hauptsache die etwas dunkeltönigen Stadtbilder und Innenräume, die jetzige ist auf eine ganz heitere Note gestimmt: Blumenstücke.
   Dieses Mal kommt Professor Koch ganz unakademisch (des Akademischen sieht man genug beim Aufgang zur Ausstellung, den Heidkamp in einen Brennspiegel aller berühmten Galerien Europas umgewandelt hat). D. h. akademisch trocken war er nie, aber manchmal lag in der Art seines Malens doch die Bewußtheit einer Könnerschaft, die über die Bilder einen Hauch des Gravitätischen legte. Nicht immer, natürlich, aber vielleicht gerade dann, wenn man es des Objektes und der Stimmung wegen besonders bedauerte.
   Die Blumen mit ihren entzückenden Formen und Farben haben Professor Koch in eine Atmosphäre des Leichtbeschwingten, Tänzerischen erhoben. Eine alte Verwandtschaft verbindet ihn mit dem Gegenstand seiner Wahl. Des Künstlers Vater hatte sich ein nur Eingeweihten bekanntes Zeichenalbum der Blumen angelegt. Der Sohn ließ pietätvolles Studium zur Tat werden, und so bietet er jetzt in seinen Oelbildern großen und kleinen Formats eine Fortsetzung und Ergänzung der väterlichen Arbeit.
   Manchmal ist es, als wolle der Pinsel die Arbeit des Zeichnens vollenden. Gelbe Heliumblüten sind zeichnerisch aufgefaßt, in einer Dahlienkomposition sind Linien hineinkomponiert, die Anklänge zeichnerischen Denkens sind. Daneben gibt es wundervolle, malerisch-farbige Lösungen. Im großen Zimmer hängt – links am Kamin – ein gar nicht umfangreiches Bild „Studentenblumen“. Die Verteilung dieser gelben Farbflecken ist von höchstem kompositorischen Reiz, die Ballung und das graziöse Zerstreuen der Blütenkelche schafft geradezu Bewegungsmomente, die das „tote“ Blumenstück unerhört beleben. Nicht geringer ist die Wirkung zartvioletter Cosmeeit in einem einfachen Wasserglas. In diesen Blüten steckt ein Rhythmus, der sich nur der tänzerischen Beseelung abstrakter Begriffe vergleichen läßt. Diese gemalten Blumen strömen eine Vitalität aus, die den Beschauer mit ihrem lebendigen Hauche ergreift.
   Eine malerisch glänzend durchgeführte Leistung bedeutet ein Strauß von Phloxen im kleinen Zimmer. Dieses Bild ist mit reifster Künstlerschaft in einem Sitz heruntergemalt, es ist farbig und plastisch meisterhaft. Meisterhaft wie der gegenüber hängende „Flieder“. In diesen beiden Bildern hat sich die liebliche Lyrik der kleinen Bilder zur wuchtigen Ballade gewandelt.

Hd., "Blumenstücke von Professor Koch", in: Potsdamer Tageszeitung, 21.01.1925, (nach einem Zeitungsausschnitt in einer Privatsammlung, ohne Seitenangabe). Wiederabdruck mit unwesentlichen kleinen Veränderungen in: Berliner Börsen-Zeitung, Morgenausgabe, 28.01.1925, S. 4.

Mohnblumen in der Vase

Mohnblumen in der Vase, um 1925, Öl auf Leinwand, 55 x 70 cm, oval, links unten signiert "Max Koch". Versteigert beim Auktionshaus Satow, Verbleib unbekannt. 

Ringelblumen

Ringelblumen, 1918, Öl auf Leinwand, circa 32 x 39 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 18", Verbleib unbekannt. Angeboten vom Auktionshaus Gardiner Houlgate, Bath, UK, Auktion vom 1. Juli 2015, Lot 1074: "Still life of marigolds in a coloured vase, signed and dated '18 (1918), oil on canvas, 12.5" x 15.5".