Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Sonntag, 20. November 2022
Turm der Heilig-Geist-Kirche von der Alten Fahrt aus gesehen
Turm der Heilig-Geist-Kirche von der Alten Fahrt aus gesehen, 67,0 x 40,0 cm, Öl auf Sperrholz, rechts unten mit "Max Koch" signiert, nicht datiert, Privatbesitz Teltow seit 2021. Provenienz: Philipp von Külmer Ikonenhandel und Trödel, Augsburg, über Ebay.
Freitag, 5. März 2021
Blick über die Havel auf die Heilig-Geist Kirche in Potsdam mit Panorama zum Brauhausberg
Blick über die Havel auf die Heilig-Geist Kirche in Potsdam, Öl auf Holz, 36,8 cm × 51,5 cm, rechts unten signiert "Max Koch". Versteigert am 22.10.2005 beim Auktionshaus Quentin in Berlin, Lot 54 mit Abbildung im Katalog auf S. 19. Verbeib unbekannt.
Sonntag, 10. März 2019
Zwei Zillen auf der Neuen Fahrt
Zwei Zillen auf der Neuen Fahrt vor der Heilig-Geist-Kirche, Öl auf Holzplatte, 40 × 67 cm, rechts unten signiert, Privatbesitz Berlin. Zu dem Gemälde existiert ein Zertifikat der Galerie Manthey, Knesebeckstr. 68/69, 10623 Berlin, vom 04.02.1997.
Es gab ein nahezu identisches Gemälde mit drei Zillen, das bisher nur durch einen Kunstdruck bekannt ist.
Es gab ein nahezu identisches Gemälde mit drei Zillen, das bisher nur durch einen Kunstdruck bekannt ist.
Mittwoch, 6. Dezember 2017
Meisterbrief der Handwerkskammer zu Berlin

Meisterbrief der Handwerkskammer zu Berlin, 1902, mehrfarbige Mischdrucktechnik, im Druck signiert, Blatt 46,5 × 58,3 cm, Motiv 38,5 × 49,3 cm. Außerhalb der Darstellung links unten die Angabe der Druckerei "Bollfrass & Apel, Berlin C." Innerhalb der Darstellung links unten wahrscheinlich die Signatur des Lithografen "R. D...[unleserlich]". Druck des Hintergrundes in Creme und der Zeichnung in Schwarz, die Wappentiere sind zusätzlich mit Rot gefüllt und die Ordenskette und Krone beim Reichsadler durch weiße Füllung gehöht. Das Motto oben (Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis !), der Hintergrund des Reichsadlers, die Überschrift "Meister=Brief" und weitere Buchstaben sind in glänzendem Gold gefüllt, wobei der Hintergrund des Reichsadlers und die Überschrift zusätzlich einen gekörnten Prägedruck erfahren haben.
Der Meisterbrief in dieser Form wurde, dem bisher ältesten bekannten Exemplar zufolge, ab August 1902 ausgestellt. Verwendet wurde er über dreißig Jahre lang, zumindest bis März 1934, wobei nach dem Ende des Kaiserreichs die Zeichnung überarbeitet und vor allem der zentrale Reichsadler durch eine Darstellung des Gebäudes der Handwerkskammer ersetzt wurde.
Die Abbildung oben zeigt ein Original aus dem Besitz des Autors. Dieser Meisterbrief wurde für "Fräulein Erna Stedtnitz" 1912 ausgestellt. Er ist damit auch ein frühes Zeugnis für den sich verändernden "Ort der Frau" in der beruflichen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, denn der Vordruck sah weibliche Handwerksmeisterinnen gar nicht vor. Es wurde der vorgedruckte "Herr" zwar gestrichen, aber dann blieb doch noch im weiteren Text "seine Befähigung" und "demselben" stehen. Der vollständige Text lautet: "Nachdem
Motivisch geht der Meisterbrief auf das Mosaik zur Weltausstellung 1900 in Paris zurück. Auch hier wachsen links und rechts zwei Eichen empor und bilden ein dichtes Blätterdach. Die beiden Bäume sind mit den Wappen von Berlin und Brandenburg konnotiert. Die Darstellungen eines Schmieds und eines begutachtenden Auftraggebers rahmen den zentralen Text. Unten sind drei kleinere Darstellungen von Architekturen zu sehen: In der Mitte das Reichstagsgebäude mit dem Brandenburger Tor, links eine Darstellung von Potsdam mit einem Segelschiff auf der Havel, der Heilig-Geist-Kirche und der Kuppel der Nikolaikirche im Hintergrund, und recht eine bisher noch nicht identifizierte Klosterkirche. (Ich bitte um Mitteilung, wenn jemand das Gebäude eindeutig identifizieren kann.)
Detail aus dem Meisterbrief: Reichsadler mit dem geprägten und dem glänzenden Goldgrund.
Detail aus dem Meisterbrief: Reichstagsgebäude mit Brandenburger Tor.
Detail aus dem Meisterbrief: Havel bei Potsdam mit Heilig-Geist-Kirche
Detail aus dem Meisterbrief: unbekannte Klosterkirche
Meisterbrief von 1934 mit der Darstellung des Gebäudes der Handwerkskammer in Berlin.
Samstag, 11. November 2017
Zillen auf der "Neuen Fahrt"
Zillen auf der "Neuen Fahrt". Der Verbleib des Originals und weitere Daten sind unbekannt.
Hier die Wiedergabe eines Vierfarbendrucks in: Potsdamer Jahresschau, Havelland-Kalender 1930, Verlag der Potsdamer Tageszeitung. Das Kunstblatt ist ohne Paginierung zwischen S. 16 und S. 17 eingebunden (Exemplar der Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Studien). Auf S. 4 der redaktionelle Hinweis: "Die beiden Vierfarbdrucke dieses Jahrgangs sind in der Buchdruckerei von A. W. Hayn´s Erben in Potsdam nach Originalen von Professor Max Koch und Hans Klohß hergestellt worden. Die Originale beider Bilder sind Ölgemälde."
Hier die Wiedergabe eines Vierfarbendrucks in: Potsdamer Jahresschau, Havelland-Kalender 1930, Verlag der Potsdamer Tageszeitung. Das Kunstblatt ist ohne Paginierung zwischen S. 16 und S. 17 eingebunden (Exemplar der Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Studien). Auf S. 4 der redaktionelle Hinweis: "Die beiden Vierfarbdrucke dieses Jahrgangs sind in der Buchdruckerei von A. W. Hayn´s Erben in Potsdam nach Originalen von Professor Max Koch und Hans Klohß hergestellt worden. Die Originale beider Bilder sind Ölgemälde."
Samstag, 7. Oktober 2017
Kunstblatt: Heilige-Geist-Kirche in Potsdam
Heilige-Geist-Kirche in Potsdam, Maße und Verbleib des
Originals sind unbekannt. Abbildung als Kunstblatt in: Westermanns
Monatshefte, Bd. 124.II, August 1918, o.p., eingebunden nach S. 500.
Mittwoch, 23. März 2016
Wäsche auf der Leine vor der Heilig-Geist-Kirche
Wäsche auf der Leine vor der Heilig-Geist-Kirche, Öl auf Malplatte, 49 × 33 cm, rechts unten signiert "Max Koch", Privatsammlung Schweden.
Diese herbstliche Ansicht der Heilig-Geist-Kirche in Potsdam hat einen besonderen Reiz durch die impressionistisch hingetupfte, weiße Wäsche am Ufer der Havel. Die wehende Wäsche ist die eigentliche Hauptdarstellerin in dieser Vedute, und sie setzt einen lebendigen, ganz profanen Kontrapunkt zu der unbewegten Heilig-Geist-Kirche.
Dienstag, 22. Dezember 2015
Heilig-Geist-Kirche in Potsdam
Heilig-Geist-Kirche in Potsdam, 1917, Öl auf Malplatte, 35,0 × 50,5 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 17", Privatbesitz Marloffstein. Das Bild stammt aus dem Nachlass von Max Koch und wurde von dessen Witwe 1940 verschenkt. Seit dem im jetzigen Privatbesitz.
Das Bild zeigt die Heilig-Geist-Kirche von Süden aus gesehen, von einem Standpunkt auf der Havel, südlich der Freundschaftsinsel, deren östliches Ende man vor der Kirche sieht. Die Färbung der Blätter deutet auf den Spätsommer oder den Frühherbst hin.
Das Bild zeigt die Heilig-Geist-Kirche von Süden aus gesehen, von einem Standpunkt auf der Havel, südlich der Freundschaftsinsel, deren östliches Ende man vor der Kirche sieht. Die Färbung der Blätter deutet auf den Spätsommer oder den Frühherbst hin.
Donnerstag, 6. August 2015
Turm der Heiliggeistkirche an der Alten Fahrt in Potsdam
Turm der Heiliggeistkirche an der Alten Fahrt in Potsdam, um 1915, Öl auf Holz, 50 × 35 cm, rechts unten signiert. Versteigert in Berlin beim Auktionshaus Dannenberg am 23.-24.03.2012, 125. Kunst & Antiquitätenauktion, Lot 1776.Verbleib unbekannt.
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