Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Sonntag, 16. April 2023
Zwei Entwurfszeichnungen für Deckengemälde in den Wohnräumen im Berliner Schloss
Zwei Entwurfszeichnungen für Deckengemälde in Wohnräumen im Berliner Schloss, abgebildet in: Am Hofe, Kaiser Wilhelm II., Arthur Brehmer (Hrsg.), Neuer Verlag, Berlin 1898, S. 42 und 46. Auf Seite 43 heißt es zur Decke im Empfangszimmer der Kaiserin: "... und in der Mitte ein duftiges Bild Max Kochs, den Einzug des Frühlings darstellend."
Freitag, 27. Oktober 2017
Hotel Excelsior Berlin, Berliner Schloss mit Dom
Berliner Schloss mit Dom, Wandgemälde in der Empfangshalle des Hotel Excelsior Berlin, um 1908. Die rahmende Bogenarchitektur mit den Wappen von Berlin und Preußen, die wie eine Blende wirkt, dürfte ebenfalls von Max Koch gemalt sein. Ein sehr ähnliches Motiv zeigt das mittlere Wandgemälde im Preußischen Abgeornetenhaus von 1903.
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 53 dieser Serie (oben) zeigt "Wandgemälde 'Kaiserl. Schloss m. Dom' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 53 dieser Serie (oben) zeigt "Wandgemälde 'Kaiserl. Schloss m. Dom' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Dienstag, 31. Mai 2016
Stadtansicht Berlin, Schlossbrücke mit Blick über die Spree zum Schloß und zum Dom
Stadtansicht Berlin, Schlossbrücke mit Blick über die Spree zum Schloß und zum Dom, 1903, Öl auf Leinwand, circa 5 x 9 Meter, mittleres Bild an der Schauwand des Sitzungssaal im Preußischen Abgeordnetenhaus, zerstört.
Die Abbildung zeigt ein stark vergrößertes und bearbeitetes Detail eines Fotos im Landesarchiv Berlin, abgebildet in: Der Preußische Landtag. Bau und Geschichte, herausgegeben von der Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Konzeption von Markus Richter, Argon Verlag, Berlin 1993, S. 41.
Die Abbildung zeigt ein stark vergrößertes und bearbeitetes Detail eines Fotos im Landesarchiv Berlin, abgebildet in: Der Preußische Landtag. Bau und Geschichte, herausgegeben von der Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Konzeption von Markus Richter, Argon Verlag, Berlin 1993, S. 41.
Stadtansicht Berlin, Denkmal für Kaiser Wilhelm I.
Stadtansicht Berlin, Denkmal für Kaiser Wilhelm I. an der Schlossfreiheit, 1906, Öl auf Leinwand, circa 5 x 10 m, Dekoration im Preußischen Herrenhaus, zerstört 1945.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Dienstag, 24. Mai 2016
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft, 1913, Deckengemälde im Berliner Schloss, Königinnen-Zimmer, 2. Obergeschoss, Raum 783. Zerstört.
Die Abbildung zeigt ein perspektivisch korregiertes Detail aus dem nachfolgenden Foto.
Das Königinnen-Zimmer. Abbildung aus: Richard Schneider, Das Berliner Schloss in historischen Photographien, Lukas Verlag, Berlin 2013. Abbildung S. 104, Kommentar S. 151. "Im Zusammenhang mit 1912 erfolgten Umbaumaßnahmen wurde das "translozierte" Zimmer um eine Fensterachse vergrößert. Gleichzeitig beauftragte Wilhelm II. seinen Hofarchitekten Ernst von Ihne, dem als Festsaal vorgesehenen Raum eine gänzlich neu Ausstattung zu geben. Als Resultat entstand ein Glanzstück historischer Baukunst. Wie die Aufnahmen zeigen, trifft das auf die Wanddekoration ebenso zu wie auf die Decke, deren Gestaltung in den Händen von Georg Roch und Hermann Feuerhahn lag. Das große Gemälde wurde 1913 von Max Friedrich Koch ausgeführt; es behandelt in allegorischer Form das Thema "Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft"."
Hermes
Hermes, 1888, Deckengemälde im Vortragszimmer Wilhelms II., Raum 670. Zerstört.
Dieses Detail aus dem folgenden Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Decke. Außer Wolken, Zweigen und einem Vogel ist nichts weiter zu erkennen. Eine andere Abildung der Decke ist dem Autor noch nicht bekannt.
„Der Ausbau des Vortragszimmers des Kaisers gehört im wesentlichen der Zeit Friedrich Wilhelms I. an. Martin Heinrich Böhme war der Architekt. Namhafte Teile des Ausbaus sind noch erhalten: Die mit Pilastern gegliederte Holztäfelungen, die Fensterleibungen mit ihren schönen Malereien, die Türen mit ihren Bekrönungen und geschnitzten Umrahmungen und Kehlungen, sowie das Deckengesims. Neu aus d. J. 1888 ist die im reichen Barock hergestellte Decke, der mächtige Kamin mit dem reichen Aufbau als Umrahmung der Büste Friedrichs des Großen und die rote Sammet-Wandbespannung innerhalb der alten Holztäfelung. Der Architekt ist Adolf Heyden. (Kyllmann u. Heyden), die Bildhauerarbeit von Ernst Westpfahl, das Deckenbild von Max Koch: Der Götterbote bringt eine erwartete Botschaft. Die Einrichtung mit Möbeln ist noch die vom Kaiser benutzte, auch der Bildschmuck ist der fast unveränderte: Porträts von Angehörigen des großen Königs.“ Albert Geyer, „Die historischen Wohnräume im Berliner Schloß“, in: Deutsche Bauzeitung, 60. Jg., Nr. 54, Berlin, den 7. Juli 1926, S.441-448, Zitat S. 448
Eine weitere Erwähnung der Decke vom selben Autor in: Die historischen Wohnräume in Berliner Stadtschloss, Berlin, Deutscher Kunstverlag, 1926, S.29: „Das Deckenbild ist von Max Koch: der Götterbote Hermes bringt zwei weiblichen Gestalten, von denen die geflügelte ihm zuwinkt, eine erwartete Botschaft.“
Abbildung aus Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, Abb. 254. Dort auch auf S. 529: „... im Deckenbild, gemalt von Max Koch, nahte sich Merkur, der Götterbote.“
Dieses Detail aus dem folgenden Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Decke. Außer Wolken, Zweigen und einem Vogel ist nichts weiter zu erkennen. Eine andere Abildung der Decke ist dem Autor noch nicht bekannt.
„Der Ausbau des Vortragszimmers des Kaisers gehört im wesentlichen der Zeit Friedrich Wilhelms I. an. Martin Heinrich Böhme war der Architekt. Namhafte Teile des Ausbaus sind noch erhalten: Die mit Pilastern gegliederte Holztäfelungen, die Fensterleibungen mit ihren schönen Malereien, die Türen mit ihren Bekrönungen und geschnitzten Umrahmungen und Kehlungen, sowie das Deckengesims. Neu aus d. J. 1888 ist die im reichen Barock hergestellte Decke, der mächtige Kamin mit dem reichen Aufbau als Umrahmung der Büste Friedrichs des Großen und die rote Sammet-Wandbespannung innerhalb der alten Holztäfelung. Der Architekt ist Adolf Heyden. (Kyllmann u. Heyden), die Bildhauerarbeit von Ernst Westpfahl, das Deckenbild von Max Koch: Der Götterbote bringt eine erwartete Botschaft. Die Einrichtung mit Möbeln ist noch die vom Kaiser benutzte, auch der Bildschmuck ist der fast unveränderte: Porträts von Angehörigen des großen Königs.“ Albert Geyer, „Die historischen Wohnräume im Berliner Schloß“, in: Deutsche Bauzeitung, 60. Jg., Nr. 54, Berlin, den 7. Juli 1926, S.441-448, Zitat S. 448
Eine weitere Erwähnung der Decke vom selben Autor in: Die historischen Wohnräume in Berliner Stadtschloss, Berlin, Deutscher Kunstverlag, 1926, S.29: „Das Deckenbild ist von Max Koch: der Götterbote Hermes bringt zwei weiblichen Gestalten, von denen die geflügelte ihm zuwinkt, eine erwartete Botschaft.“
Abbildung aus Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, Abb. 254. Dort auch auf S. 529: „... im Deckenbild, gemalt von Max Koch, nahte sich Merkur, der Götterbote.“
Triumpf der Flora
Triumpf der Flora, 1888, Deckengemälde im Berliner Schloss. Später übermalt.
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Kranichbeize
Kranichbeize, 1888, Deckengemälde im Speisesaal der Kaiserlichen Wohnung im Berliner Schloss, 1. Obergeschoss, Raum 696. Das Deckengemälde wurde später nach einem Entwurf von Anton von Werner durch Karl Wendling übermalt.
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
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