Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Dienstag, 27. Mai 2025
Äquatortaufe: Taufschein und Ehrenurkunde
Ein Exemplar dieser Ehren-Urkunde für die erneute Äquatorüberquerung befindet sich in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek. HIER der Link zur Bereitstellung mit Größenangaben und Erläuterung.
Mit der gleichen Illustration gab es für die Erstüberquerenden einen "Taufschein", ausgestellt von "Neptun, Beherrscher aller Meere, Seen, Flüsse, Teiche, Bäche, Gräben, Laachen, Pfützen, Rinnsteine und Wassertümpel, Herr aller Nixen, Nexen, Tritonen, Meerungeheuer, Seeteufel, Dwarsläufer und Krabben". Die S.M.S. Vineta überquerte den Äquator am 10. September 1913.
Donnerstag, 4. Juni 2020
Spitzbergen
Spitzbergen, 1913 oder 1915, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und unklar datiert.
Privatbesitz Hamburg. Vorfahren des jetzigen Besitzers waren mit Max Koch befreundet. Laut Überlieferung innerhalb der Familie handelt sich um ein Motiv, das Spitzbergen zeigt.
Die felsige Landschaft im Vordergrund ist menschenleer und scheinbar unberührt, aber auf dem Wasser ist zentral ein Segelboot zu sehen und im Hintergrund, vor der fernen Küste am Horizont, sind sechs oder sieben weitere Segelboote angedeutet. Am linken Rand ist auf dem Wasser eine dunkle Silhouette angedeutet, die mich an die Bugpartie Großer Kreuzer (Panzerkreuzer) der Kaiserlichen Marine wie die SMS Scharnhorst erinnert. Die Entstehung des Gemäldes um die Zeit des Beginns des 1. Weltkriegs mag darauf hindeuten, dass der begeisterte Segler Max Koch hier eine Opposition von friedlichem Segelsport und maritimen Seekrieg auf dem gleichen Gewässer thematisiert. Max Kochs ältester Sohn Carl, geb. 1890, war im 1. Weltkrieg Kapitänleutnant. Der Vater dürfte sich daher für die Problematik interessiert haben.
Privatbesitz Hamburg. Vorfahren des jetzigen Besitzers waren mit Max Koch befreundet. Laut Überlieferung innerhalb der Familie handelt sich um ein Motiv, das Spitzbergen zeigt.
Die felsige Landschaft im Vordergrund ist menschenleer und scheinbar unberührt, aber auf dem Wasser ist zentral ein Segelboot zu sehen und im Hintergrund, vor der fernen Küste am Horizont, sind sechs oder sieben weitere Segelboote angedeutet. Am linken Rand ist auf dem Wasser eine dunkle Silhouette angedeutet, die mich an die Bugpartie Großer Kreuzer (Panzerkreuzer) der Kaiserlichen Marine wie die SMS Scharnhorst erinnert. Die Entstehung des Gemäldes um die Zeit des Beginns des 1. Weltkriegs mag darauf hindeuten, dass der begeisterte Segler Max Koch hier eine Opposition von friedlichem Segelsport und maritimen Seekrieg auf dem gleichen Gewässer thematisiert. Max Kochs ältester Sohn Carl, geb. 1890, war im 1. Weltkrieg Kapitänleutnant. Der Vater dürfte sich daher für die Problematik interessiert haben.
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Mittwoch, 5. Oktober 2016
Eine wiederhergestellte schlesische Burg
— Eine wiederhergestellte schlesische Burg. Eine der hervorragendsten Burgenbauten Schlesiens, die Burg Tschocha bei Marklissa an der Talsperre, geht jetzt der Vollendung ihrer umfassenden Wiederherstellung entgegen. Generaldirektor Dr. Gütschow, der Dresdener Industrielle, dem die Burg gehört, hat mit Aufwendung außerordentlicher Mittel die Erneuerung der Burg nach den Plänen von Professor Bodo Ebhardt ausführen lassen, und dieser Tage wurde dort ein großes Richtefest gefeiert. Die Pläne fanden bereits vor einiger Zeit das lebhafte Interesse des Kaisers. In der Wiederherstellung sind die Formen der alten Burg bewahrt und mit einer modernen Durchführung des Baues verbunden worden. Alte Balken von der heute wohl unerreichten Länge von 13 Metern wurden als Hauptträger mitverwandt. Reiche Sandsteinarbeiten in Form schlesischer Staffelgiebel geben dem Aeußern ein echt schlesisches Gepräge, und die alte Bergfriedspitze fügt sich in das Bild. Für die Giebel konnten alte Zeichnungen benutzt werden, die den Zustand der Burg vor dem Brande von 1798 darstellen und im Görlitzer Museum bewahrt werden. Im Innern sollen die umfangreichen Sammlungen des Besitzers Platz finden, besonders alte Bilder und Waffen. Hier hat Professor Max Koch vom Berliner Kunstgewerbemuseum die Ausmalung ausgeführt, indem er die Eingangshalle in einen Innenraum des Barock verwandelte, im Frühstückszimmer Deckengemälde schuf und so fort. Die wertvollen Glasbilder arbeitete Eduard Stritt, der Freiburger Hofglasmaler des Kaisers.
Anonym, in: Berliner Volkszeitung, 61. Jg., Nr. 55, Morgen-Ausgabe, 2. Februar 1913, Erstes Beiblatt, S. 2.
Anonym, in: Berliner Volkszeitung, 61. Jg., Nr. 55, Morgen-Ausgabe, 2. Februar 1913, Erstes Beiblatt, S. 2.
Dienstag, 24. Mai 2016
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft, 1913, Deckengemälde im Berliner Schloss, Königinnen-Zimmer, 2. Obergeschoss, Raum 783. Zerstört.
Die Abbildung zeigt ein perspektivisch korregiertes Detail aus dem nachfolgenden Foto.
Das Königinnen-Zimmer. Abbildung aus: Richard Schneider, Das Berliner Schloss in historischen Photographien, Lukas Verlag, Berlin 2013. Abbildung S. 104, Kommentar S. 151. "Im Zusammenhang mit 1912 erfolgten Umbaumaßnahmen wurde das "translozierte" Zimmer um eine Fensterachse vergrößert. Gleichzeitig beauftragte Wilhelm II. seinen Hofarchitekten Ernst von Ihne, dem als Festsaal vorgesehenen Raum eine gänzlich neu Ausstattung zu geben. Als Resultat entstand ein Glanzstück historischer Baukunst. Wie die Aufnahmen zeigen, trifft das auf die Wanddekoration ebenso zu wie auf die Decke, deren Gestaltung in den Händen von Georg Roch und Hermann Feuerhahn lag. Das große Gemälde wurde 1913 von Max Friedrich Koch ausgeführt; es behandelt in allegorischer Form das Thema "Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft"."
Samstag, 22. August 2015
Postkarte - Der Schnitter
Der Schnitter, Postkarte, Moderner Kunst-Verlag GmbH Berlin (MKB 2033), zwischen 1913
und 1917. Farbiger Rasterdruck und Buchdruck. Reproduktion eines
Gemäldes von 1913. Privatsammlung Berlin. Der Verbleib des
Originals ist unbekannt.
Max Koch hat ein Gemälde mit dem Titel "Schnitter" 1905 bei der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt (23.4.-17.09.1905). Hierzu: Officieller Katalog der Großen Berliner Kunst-Ausstellung, Berlin, Union Deutsche Verlags-Gesellschaft, 1905, Kat. Nr. 619, Schnitter, S. 39.
Max Koch hat ein Gemälde mit dem Titel "Schnitter" 1905 bei der Großen Berliner Kunstausstellung gezeigt (23.4.-17.09.1905). Hierzu: Officieller Katalog der Großen Berliner Kunst-Ausstellung, Berlin, Union Deutsche Verlags-Gesellschaft, 1905, Kat. Nr. 619, Schnitter, S. 39.
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