Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
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Samstag, 19. Februar 2022
Hotel Excelsior Berlin, Empfangshalle, Deckengemälde
Bild Nr. 4 der Serie von 72 Bildpostkarten, die im hoteleigenen Verlag erschien. Es zeigt die "Hotel-Halle" und hier besonders einen Ausschnitt des Deckengemäldes von Max Koch mit der Darstellung der fünf Erdteile. Über dem Empfang hinter der Weltkugel ist ein Ausschnitt vom Bild des Hamburger Hafens zu sehen.
Samstag, 7. März 2020
Hotel Excelsior Berlin - Weinrestaurant
Das Weinrestaurant im Hotel Excelsior am Anhalter Bahnhof in Berlin. Die Abbildung oben ist auf der Ansichtskarte Nummer 14 aus einer Serie von insgesamt 72 Ansichtskarten, die die öffentlichen Gasträume, aber auch die Funktionsräume des Hotels Excelsior zeigen und vom Hotel herausgegeben und in der hoteleigenen Druckerei hergstellt wurden. Auf allen Karten wird Curt Elschner als Eigentümer des Hotels ("Größtes Hotel des Kontinents") genannt. Daher lassen sich die Ansichtskarten selbst auf eine Zeit kurz nach 1919 datieren, dem Jahr, in dem Elschner das Hotel erworben hatte. Die Fotografien auf den Ansichtskarten könnten allerdings älteren Datums sein.
Die Ansichtskarten dokumentieren auch die künstlerische Ausstattung des Hotels. Zumindest in der Wandelhalle (AK 15) und im Weinrestaurant (AK 10) standen Skulpturen von Prof. Adolf Brütt (1855-1939) und es gab zumindest drei Deckengemälde (AK 47, 48 und 50) in der "Halle" (Wandelhalle?) von Prof. Bernhard Zickendraht (1854-1937) zu sehen. Max Koch war allein mit dem Deckengemälde in der Empfangshalle (AK 54), einem Wandgemälde in der Empfangshalle (AK 53) und einem Gemälde über dem Empfangstresen (AK 42) prominent vertreten. Zudem hingen im Weinrestaurant vier opulente Stillleben von Max Koch, von denen bisher nur eines (hier AK 41) präsentiert werden konnte. Inzwischen liegen dem Autor aber die Ansichtkarten (AK 41-44) aller vier Stillleben vor.
In der Abbildung vom Weinrestaurant oben sind an der hinteren Wand über der Holzverkleidung zwei dieser Stillleben von Max Koch zu sehen. Eine weitere Ansicht mt den beiden anderen ist dem Autor nicht bekannt. Und hier nun die vier Stillleben im Zusammenhang:
"Bild 41, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 42, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 43, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 44, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
Die Ansichtskarten dokumentieren auch die künstlerische Ausstattung des Hotels. Zumindest in der Wandelhalle (AK 15) und im Weinrestaurant (AK 10) standen Skulpturen von Prof. Adolf Brütt (1855-1939) und es gab zumindest drei Deckengemälde (AK 47, 48 und 50) in der "Halle" (Wandelhalle?) von Prof. Bernhard Zickendraht (1854-1937) zu sehen. Max Koch war allein mit dem Deckengemälde in der Empfangshalle (AK 54), einem Wandgemälde in der Empfangshalle (AK 53) und einem Gemälde über dem Empfangstresen (AK 42) prominent vertreten. Zudem hingen im Weinrestaurant vier opulente Stillleben von Max Koch, von denen bisher nur eines (hier AK 41) präsentiert werden konnte. Inzwischen liegen dem Autor aber die Ansichtkarten (AK 41-44) aller vier Stillleben vor.
In der Abbildung vom Weinrestaurant oben sind an der hinteren Wand über der Holzverkleidung zwei dieser Stillleben von Max Koch zu sehen. Eine weitere Ansicht mt den beiden anderen ist dem Autor nicht bekannt. Und hier nun die vier Stillleben im Zusammenhang:
"Bild 41, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 42, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 43, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 44, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
Freitag, 27. Oktober 2017
Hotel Excelsior Berlin, Berliner Schloss mit Dom
Berliner Schloss mit Dom, Wandgemälde in der Empfangshalle des Hotel Excelsior Berlin, um 1908. Die rahmende Bogenarchitektur mit den Wappen von Berlin und Preußen, die wie eine Blende wirkt, dürfte ebenfalls von Max Koch gemalt sein. Ein sehr ähnliches Motiv zeigt das mittlere Wandgemälde im Preußischen Abgeornetenhaus von 1903.
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 53 dieser Serie (oben) zeigt "Wandgemälde 'Kaiserl. Schloss m. Dom' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 53 dieser Serie (oben) zeigt "Wandgemälde 'Kaiserl. Schloss m. Dom' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Hotel Excelsior Berlin, Jagdstillleben im Weinrestaurant
Dreiteiliges Jagdstillleben, Wandgemälde im Weinrestaurant des Hotel Excelsior Berlin, um 1908. In der linken Nische eine Darstellung des "Wurzen-Seppl", rechts eine des "Hubertus". Dazwischen, hinter einem geöffneten Vorhang Jagdbeute: Hirsch, Reh, Wildschwein, Hasen, Fasane. Der Rahmen im Sinne einer Groteske dürfte ebenfalls von Max Koch gemalt sein. Vermutlich zerstört.
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 41 dieser Serie (oben) zeigt "Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch".
Dokumentiert ist diese Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 41 dieser Serie (oben) zeigt "Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch".
Sonntag, 22. Januar 2017
Hotel Excelsior Berlin, Die fünf Weltteile
Die fünf Weltteile, um 1908, Deckengemälde in der Empfangshalle des Hotel Excelsior in Berlin. Zerstört.
Dokumentiert ist die Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 54 dieser Serie (oben) zeigt das "Deckengemälde 'Die fünf Weltteile' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Dokumentiert ist die Dekorationsmalerei durch eine Postkartenserie, die im Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 54 dieser Serie (oben) zeigt das "Deckengemälde 'Die fünf Weltteile' in der Empfangshalle von Prof. Koch".
Samstag, 21. Januar 2017
Hotel Excelsior Berlin, Wandgemälde Hamburger Hafen
Das Berliner Hotel Excelsior wurde 1908 eröffnet. Aus dieser Zeit dürften die Dekorationen stammen, die Max Koch für das Hotel geschaffen hat. Nach diversen Erweiterungen und Modernisierungen wurde das Hotel im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und seine Ruine 1954 abgerissen. Von den Dekorationen ist daher nichts mehr erhalten. Die Wandgemälde, sofern sie denn transportierbar waren, müssen als verschollen gelten.Dokumentiert sind die Dekorationen durch eine Postkartenserie, die im eigenen Verlag des Hotels erschien und die mit 72 Bildern die verschiedenen Räume des Hotels und deren künstlerische Ausschmückung zeigt. Bild 52 dieser Serie (oben) zeigt das "Wandgemälde 'Hamburger Hafen' in der Empfangshalle von Prof. Koch" und Bild 3 die "Empfangshalle", aus dem hier nur ein Ausschnitt wiedergegeben wird.
Das panoramaartige Gemälde war circa 90 x 450 cm groß (Seitenverhältnis 1 : 5) und stellte den vielen Segelschiffen auf der rechten Seite die modernste Entwicklung der Schifffahrt gegenüber. Wahrscheinlich handelt es sich um den Schnelldampfer "Kaiser Wilhelm der Große", der erste von vier Dampfern mit jeweils vier Schornsteinen aus der sogenannten Kaiserklasse. Der letzte dieser vier Dampfer, die "Kronprinzessin Cecilie" wurde 1907 fertiggestellt. Die vier Schiffe sind sich alle sehr ähnlich und jedes kommt als Modell für das Gemälde in Frage.
Im Hintergund ist wohl der Sonnenaufgang hinter dem Hamburger Michel zu sehen. Der Tag und eine neue, modernere Zeit bricht an. Im Vordergrund links, vor den Dalben, liegen Fässer, und zwei Seeleute warten auf die Einschiffung durch ein Boot, das gerade anlegt, um sie abzuholen.
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