Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
Dienstag, 17. Mai 2016
Beethoven
Beethoven, 1914, Bronzerelief, Durchmesser circa 39 cm, im Guss signiert und datiert "MAX KOCH 1914". Familienbesitz Schweden (AÖ)
Ein Exemplar des Bronzereliefs wurde am 19. April 1932 versteigert von Robert Ball Nachf., Münzenhandlung, Berlin W 8, Wilhelmstrasse 44, Versteigerungs-Katalog Nr. VII, Goethe Zum 100. Todestage 1932, Münzen / Medaillen, mit 8 Lichtdrucktafeln. Lot 292: "Einseitiges Bronze-Relief 1914 (v. Max Koch). Brb. 1. 390 mm. Vorzüglich." Als Schätzpreis wurden 150 Goldmark aufgerufen.
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Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW
Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW (Verein Seglerhaus am Wannsee), 1906, Öl auf Leinwand, 80 × 120 cm, rechts unten signiert und datiert "M. Koch 06".
Privatbesitz Potsdam.
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (1862-1929)
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (Prinz Heinrich), Porträt im Profil von links. Bleistiftzeichnung, 1899, 15 × 11 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 99." Privatbesitz Potsdam.
Die Zeichnung zeigt auch das originale Vorbild der Prinz-Heinrich-Mütze.
Die Zeichnung zeigt auch das originale Vorbild der Prinz-Heinrich-Mütze.
Samstag, 14. Mai 2016
Gartenweg mit Phlox, 1908
Gartenweg mit Phlox, 1908, Öl auf Leinwand, circa 60 × 85 cm, rechts unten signiert und datiert "M. K. 08". Auf der Rückseite der Leinwand befindet sich ein Aufkleber zu einer Ausstellung des Vereins Berliner Künstler im Künstlerhaus Berlin. Der Aufkleber, eine Art Formular des Vereins, wurde von Max Koch selbst beschriften mit dem Titel des Bildes, dem Wohnort des Künstlers und dem Verkaufspreis. Koch gibt hier seinen Namen als Aussteller mit "Max Frdr. Koch" an. Privatbesitz Potsdam.
Max Koch hat 1916 die gleiche Gartenansicht noch einmal gemalt. Acht Jahre später benötigte der Baum rechts schon keine Sicherung durch einen Pfosten mehr.
Max Koch hat 1916 die gleiche Gartenansicht noch einmal gemalt. Acht Jahre später benötigte der Baum rechts schon keine Sicherung durch einen Pfosten mehr.
Dienstag, 3. Mai 2016
Märkischer Sandweg
Märkischer Sandweg, um 1920, Öl auf Leinwand auf Karton, 28,6 × 20,5 cm, rechts unten signiert mit "Max Koch", Privatbesitz Potsdam. Provenienz: Galerie Velio Bergemann.
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Sonntag, 24. April 2016
Vortrag zu Max Koch am 28. April 2016
Auf Einladung durch den Förderverein des Potsdam-Museums e.V. und in Kooperation mit dem Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte hielt der Autor dieses Blogs einen Vortrag zum Leben und Werk von Max Koch. Am Vortrag erschien ein Interview von Ildiko Röd mit dem Autor in der Märkischen Allgemeinen Zeitung:
Mittwoch, 20. April 2016
Alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche 1917
Potsdam, die alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche, 1917, Öl auf Malkarton, 35,5 × 50,7 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch / 17", Verbleib unbekannt.
Versteigert beim Auktionshaus Quentin in Berlin, Auktion 20 vom 16. Oktober 2010, Lot 56, Farbabbildung im Katalog auf S. 30.
Diese Ansicht der Nikolaikirche wurde von Max Koch mehrfach, zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, gemalt. Stichwort: Nikolaikirche.
Versteigert beim Auktionshaus Quentin in Berlin, Auktion 20 vom 16. Oktober 2010, Lot 56, Farbabbildung im Katalog auf S. 30.
Diese Ansicht der Nikolaikirche wurde von Max Koch mehrfach, zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, gemalt. Stichwort: Nikolaikirche.
Mittwoch, 23. März 2016
Urväterhort. Die Heldensagen der Germanen. Bucheinband
Urväterhort. Die Heldensagen der Germanen. Max Koch und Andreas Heusler, Verlag Martin Oldenbourg Berlin, o. J. (1904), 64 Seiten, Folioformat 36 × 27 cm. Mit 59, zum Teil ganzseitigen, farbigen Illustrationen und weiteren schwarz-weiß-Zeichnungen von Max Koch. Druck bei W. Büxenstein, Berlin (von Max Koch gezeichnete Vignette auf S. 2), Einband und Bindung durch die Berliner Buchbinderei Wübben & Co. GmbH (Prägung im hinteren Einbanddeckel).
Nicht nur der Einband, das ganze Buch, bis auf den von Andreas Heusler verfassten Text, wurde von Max Koch konzipiert und gestaltet. Ungewöhnlich sind vor allem die irregulären Formate der Illustrationen, die mit dem jeweiligen Textinhalt auf der Seite korrelieren. Selbst die Schrift auf dem Einband scheint ein Entwurf von Max Koch zu sein, denn es ist die gleiche wie bei dem Schriftzug "Deutschland" über seinem Mosaik, das in der Weltausstellung in Paris 1900 gezeigt wurde. Insgesamt also ein bemerkenswertes Künstlerbuch des Jugendstils.
Wäsche auf der Leine vor der Heilig-Geist-Kirche
Wäsche auf der Leine vor der Heilig-Geist-Kirche, Öl auf Malplatte, 49 × 33 cm, rechts unten signiert "Max Koch", Privatsammlung Schweden.
Diese herbstliche Ansicht der Heilig-Geist-Kirche in Potsdam hat einen besonderen Reiz durch die impressionistisch hingetupfte, weiße Wäsche am Ufer der Havel. Die wehende Wäsche ist die eigentliche Hauptdarstellerin in dieser Vedute, und sie setzt einen lebendigen, ganz profanen Kontrapunkt zu der unbewegten Heilig-Geist-Kirche.
Dienstag, 1. März 2016
Eisfischerei auf der Havel
Eisfischerei auf der Havel (Ausschnitt), Malerei auf Leinwand, signiert "Max Koch". Die zusammen- gerollte Leinwand ist circa 2,5 × 6 Meter groß und wurde 1987 im Keller des Naturkundemuseums der Humboldt-Universität aufgefunden. Möglicherweise wurde das Gemälde aus Beständen des im II. Weltkrieg zerstörten Museums für Meereskunde übernommen. Seit 1994 befindet sich die Leinwand zur Aufbewahrung in der Kustodie der Humboldt-Universität (Bestand: MfN, Signatur: B XII).
Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das Gemälde, das 1906 in Mailand ausgestellt wurde: Internationale Ausstellung, Abteilung Deutsche Binnenfischerei (Kat.), Hrsg. Deutscher Fischerei-Verein, Mailand 1906, S. 51: "Gemälde: Eisfischerei auf der Havel (zur Verfügung gestellt von Professor Max Koch, Berlin SW. 11, Prinz Albrechtstr. 7)".
Im Treppenhaus des Seglerhaus am Wannsee hängt ein ebenfalls panoramatisches Gemälde mit dem gleichen Thema, das auf der Vorderseite allerdings nicht signiert ist. Aber auch hier ziehen, motivisch sehr ähnlich, im linken Bereich Fischer gemeinschaftlich das Netz voller Fische aus dem Wasser. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch dieses Bild von Max Koch stammt, der Ehrenmitglied des Vereins Seglerhaus am Wannsee war.
Eisfischerei auf der Havel mit Zuschauern, Malerei auf Leinwand, nicht signiert, circa 1,25 × 5,20 Meter, Seglerhaus am Wannsee. Foto: © Jürgen Pusch, Berlin.
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