Samstag, 15. April 2023

Die Soldatenstadt Potsdam, Hans Zappe (Hrsg.) Titelbild auf dem Schutzumschlag

Die Soldatenstadt Potsdam. Mit Bildern in Bunt- und Schwarzdruck, herausgegeben von Hans Zappe, Verlag von A. W. Hayn´s Erben, Berlin, o.J. (Ein Geleitwort von Freiherr v. Wilmowsky ist auf den 1. November 1935 datiert.)

Auf dem Schutzumschlag befindet sich eine Wiedergabe des Gemäldes Friedrich Wilhelm I. besichtigt Rekruten der Riesengarde von Max Koch, das im Buch als farbige Tafel nach Seite 32 erneut und besser abgedruckt ist. Zuerst abgedruckt im Haveland-Kalender 1929 vom gleichen Verlag.

Im Buch weitere farbige Tafeln nach Gemälden von Hans Klohß und Fritz Rumpf, sowie Fotografien von Ernst Eichgrün.

Dienstag, 4. April 2023

Erste Grosse Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung

Katalog der Ersten Grossen Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung, Sonnabend den 17. Februar 1900. Herausgegeben von Dr. Criticastro (Hans Bohrdt), S.16:

No. 20. Der denkende Mensch in seiner Beziehung zu dem gespiessten Bandwurm. 

No. 21. Der Ausdruck der bewussten Harmonie zwischen Sellerie und Zwiebel. 

No. 22. Die schmerzende Linie. 

Drei Werke von hoher symbolischer Bedeutung. Mehr Verschwimmen würde diese uns allerdings deutlicher zeigen.

Leider sind diese drei hoch bedeutende Arbeiten von Max Koch nicht überliefert und auch nicht fotografisch dokumentiert.

Der digitalisierte Katalog ist HIER zu finden.

Die Erste Grosse Berliner Ulk-Kunst-Ausstellung fand im Berliner Künstlerhaus als Beiprogramm zu einem Wohltätigkeits-Ballfest vom Verein Berliner Künstler zugunsten hilfsbedürftiger Mitglieder und deren Hinterbliebenen statt. Hierzu ein Bericht in der Berliner Börsen-Zeitung, Morgen-Ausgabe vom 18.02.1900, 1. Beilage.

Donnerstag, 9. März 2023

Alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche, ohne Ruderboot, 4+2 Enten, nicht datiert

Alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche (ohne Ruderboot, 4+2 Enten), ohne Datierung, Öl auf Sperrholz, 34,7 cm × 49,5 cm, Museum Potsdam, Inv.-Nr.: 80-638-K. Rechts unten signiert: "Max Koch". Restauriert mit Hilfe einer Spende der Urenkelin Anna Öhman.

Alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche, 1917, mit Ruderboot, ohne Enten

Alte Fahrt mit Blick auf die Nikolaikirche (mit Ruderboot, ohne Enten), 1917, Öl auf Pappe, Rahmen 42,7 cm × 58,0 cm, Museum Potsdam, Inv.-Nr.: 88-1279-K. Rechts unten schwarz signiert: "Max Koch / 17".

Havellandschaft mit Segelbooten in der Sonne und einem Angelkahn im Schatten (bei Sacrow)

Havellandschaft mit Segelbooten und Angelkahn (bei Sacrow), 1917 (?), Öl auf Leinwand, 60,0 × 90,0 cm, Museum Potsdam, Inv.Nr.: 81-941-K. Links unten schwarz signiert: "Max Koch". Eine Datierung darunter, halb vom Rahmen verdeckt, ist nicht sicher. Vermutlich aber "17".

Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Heiligengeistkirche

Drei Zillen auf der Neuen Fahrt mit Blick zur Heilig-Geist-Kirche, 1907 (?), Öl auf Sperrholz, 40,4 × 67,0 cm, Museum Potsdam, Inv.Nr.: 88-1281-K. Rechts unten schwarz signiert: "Max Koch". Eine Datierung ist nicht sichtbar, aber möglicherweise unterhalb der Signatur vom Rahmen verdeckt.
Diese Version des Gemäldes war nicht die Vorlage für den sehr ähnlichen Kunstdruck im Havelland-Kalender von 1930.

Katalog der Sonderausstellung im Lichthof des Kgl. Kunstgewerbe-Museums, Berlin, November 1907


Sonderausstellung im Lichthof: Kartons, Entwürfe und Studien zu monumentalen und dekorativen Malereien von Professor Max Koch, Lehrer der Fachklasse für figürliche Dekorativ-Malerei an der Unterrichtsanstalt des kgl. Kunstgewerbe-Museums, November 1907.


Monumentale Malereien.

Karton zu einen Fries im Lesesaal des Reichstagsgebäudes, 1892. Dabei: Entwürfe zur Ausmalung der Restaurationsräume im Reichstagsgebäude. 

Kartons für die Ausschmückung des Rathauses in Lübeck, 1892. 3 Bilder im Treppenhaus. Friese im Bürgerschaftssitzungssaal. Dabei: zugehörige Skizzen und Studien. 

Drei Kartons für Deckenmalerei im Festsaal des Reichsgerichtsgebäudes in Leipzig, 1895. (Mit Skizzen und photographischen Aufnahmen.) 

Kartons zu Friesen in der Aula der Städtischen Realschule in der Wallstraße, 1895. 

Zwei Kartons mit Darstellungen der Provinzen Preußen und Sachsen, ursprüngliche Projekte für die Ausmalung des Sitzungssaales im Landtagsgebäude, 1902. (Mit Skizzen und photographischen Aufnahmen.) 

Teppichkartons für den Speisesaal der Präsidentenwohnung des Herrenhauses, 1903.

Kleinere Arbeiten auf Wänden und Gestellen.

Reiseaufnahmen aus Würzburg, Venedig, Orient usw. 

Skizzen zu dekorativen Malereien. 

Landschaftliche Studien, meist aus der Umgebung Berlins. 

Aktstudien

Buchillustrationen 

Photographische Aufnahmen ausgeführter Arbeiten.

Sonntag, 20. November 2022

Turm der Heilig-Geist-Kirche von der Alten Fahrt aus gesehen

Turm der Heilig-Geist-Kirche von der Alten Fahrt aus gesehen, 67,0 x 40,0 cm, Öl auf Sperrholz, rechts unten mit "Max Koch" signiert, nicht datiert, Privatbesitz Teltow seit 2021. Provenienz: Philipp von Külmer Ikonenhandel und Trödel, Augsburg, über Ebay.

Mittwoch, 16. März 2022

Istanbul, Konstantinopel: Das Goldene Horn

Das Goldene Horn, Öl auf Leinwand, 36,0 × 49,5 cm, rechts unten signiert "Max Koch", nicht datiert. Privatsammlung Potsdam.

Dienstag, 1. März 2022

Das Atelierboot von Max Koch - Stapellauf wohl 1891

    "Mehr und mehr siedeln unsere Künstler nach den stillen Vororten und landschaftlich schön gelegenen Villenkolonieen der Reichshauptstadt über; auch der Marinemaler C. Saltzmann bezieht in nächster Zeit sein von Ende und Böckmann erbautes Heim, welches in Neu-Babelsberg nahe dem Griebnitz-See liegt. Um nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser studiren und arbeiten zu können, läßt sich der Künstler zur Zeit ein bequemes Boot bauen; an gleicher Stelle geht auch jenes umfangreichere Fahrzeug seiner Vollendung entgegen, welches sich Prof. Max Koch zum Zweck seiner Naturstudien konstruiren läßt. So werden denn unsere heimischen Havelseen und die landschaftlichen Reize ihrer Ufer hoffentlich noch mehr wie bisher die Motive künstlerisch werthvoller Naturschilderungen werden; Prof. Max Koch hatte schon im vorigen Jahre von seiner Sommerfrische nahe der Nedlitzer Brücke aus eine Folge von köstlichen Landschaften geschaffen, welche den Liebhabern der Schönheiten unserer Mark eine verheißungsvolle Perspektive eröffneten. Ein Entschleiern der intimen Reize der nordischen Ebene ist entschieden ebenso dankbar, wie die Wiedergabe der Isar-Moore und -Gründe, welche sich die Münchener angelegen sein lassen, denn auch unsere Mark mit ihren Wasserläufen und Wäldern ist reich an herrlichen Beleuchtungseffekten und überraschenden Luftstimmungen."
anonym, "Kunst-Nachrichten", in: Norddeutsche Allgemeine Zeitung, Morgen-Ausgabe, Sonntag, 22.03.1891, S. 6.