Hermes, 1888, Deckengemälde im Vortragszimmer Wilhelms II., Raum 670. Zerstört.
Dieses Detail aus dem folgenden Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Decke. Außer Wolken, Zweigen und einem Vogel ist nichts weiter zu erkennen. Eine andere Abildung der Decke ist dem Autor noch nicht bekannt.
„Der Ausbau des Vortragszimmers des Kaisers gehört im wesentlichen der Zeit Friedrich Wilhelms I. an. Martin Heinrich Böhme war der Architekt. Namhafte Teile des Ausbaus sind noch erhalten: Die mit Pilastern gegliederte Holztäfelungen, die Fensterleibungen mit ihren schönen Malereien, die Türen mit ihren Bekrönungen und geschnitzten Umrahmungen und Kehlungen, sowie das Deckengesims. Neu aus d. J. 1888 ist die im reichen Barock hergestellte Decke, der mächtige Kamin mit dem reichen Aufbau als Umrahmung der Büste Friedrichs des Großen und die rote Sammet-Wandbespannung innerhalb der alten Holztäfelung. Der Architekt ist Adolf Heyden. (Kyllmann u. Heyden), die Bildhauerarbeit von Ernst Westpfahl, das Deckenbild von Max Koch: Der Götterbote bringt eine erwartete Botschaft. Die Einrichtung mit Möbeln ist noch die vom Kaiser benutzte, auch der Bildschmuck ist der fast unveränderte: Porträts von Angehörigen des großen Königs.“
Albert Geyer, „Die historischen Wohnräume im Berliner Schloß“, in: Deutsche Bauzeitung, 60. Jg., Nr. 54, Berlin, den 7. Juli 1926, S.441-448, Zitat S. 448
Eine weitere Erwähnung der Decke vom selben Autor in: Die historischen Wohnräume in Berliner Stadtschloss, Berlin, Deutscher Kunstverlag, 1926, S.29: „Das Deckenbild ist von Max Koch: der Götterbote Hermes bringt zwei weiblichen Gestalten, von denen die geflügelte ihm zuwinkt, eine erwartete Botschaft.“
Abbildung aus Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, Abb. 254. Dort auch auf S. 529: „... im Deckenbild, gemalt von Max Koch, nahte sich Merkur, der Götterbote.“
Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
Dienstag, 24. Mai 2016
Triumpf der Flora
Triumpf der Flora, 1888, Deckengemälde im Berliner Schloss. Später übermalt.
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Kranichbeize
Kranichbeize, 1888, Deckengemälde im Speisesaal der Kaiserlichen Wohnung im Berliner Schloss, 1. Obergeschoss, Raum 696. Das Deckengemälde wurde später nach einem Entwurf von Anton von Werner durch Karl Wendling übermalt.
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern, 1910, Karton zu einem von August Wagner (Puhl & Wagner) ausgeführten Mosaik.
Das Mosaik ist nicht mehr erhalten. Abbildung aus: Udo Christoffel (Hrsg.), Berlin Wilmersdorf, Ein StadtTeilBuch, Kunstamt Wilmersdorf, 2. Auflage, 1981, S. 18. Laut Quellenangabe müsste sich das Foto zu der Abbildung im Archiv zur Stadtteilgeschichte im Kunstamt Wilmersdorf befinden.
Mittwoch, 18. Mai 2016
Alter Schiffsbauer
Dienstag, 17. Mai 2016
Beethoven
Beethoven, 1914, Bronzerelief, Durchmesser circa 39 cm, im Guss signiert und datiert "MAX KOCH 1914". Familienbesitz Schweden (AÖ)
Ein Exemplar des Bronzereliefs wurde am 19. April 1932 versteigert von Robert Ball Nachf., Münzenhandlung, Berlin W 8, Wilhelmstrasse 44, Versteigerungs-Katalog Nr. VII, Goethe Zum 100. Todestage 1932, Münzen / Medaillen, mit 8 Lichtdrucktafeln. Lot 292: "Einseitiges Bronze-Relief 1914 (v. Max Koch). Brb. 1. 390 mm. Vorzüglich." Als Schätzpreis wurden 150 Goldmark aufgerufen.
Labels:
1914,
Familienbesitz,
Nachlass,
Porträt
Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW
Uferpartie mit einem Segelboot des VSaW (Verein Seglerhaus am Wannsee), 1906, Öl auf Leinwand, 80 × 120 cm, rechts unten signiert und datiert "M. Koch 06".
Privatbesitz Potsdam.
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (1862-1929)
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (Prinz Heinrich), Porträt im Profil von links. Bleistiftzeichnung, 1899, 15 × 11 cm, rechts unten signiert und datiert "Max Koch 99." Privatbesitz Potsdam.
Die Zeichnung zeigt auch das originale Vorbild der Prinz-Heinrich-Mütze.
Die Zeichnung zeigt auch das originale Vorbild der Prinz-Heinrich-Mütze.
Samstag, 14. Mai 2016
Gartenweg mit Phlox, 1908
Gartenweg mit Phlox, 1908, Öl auf Leinwand, circa 60 × 85 cm, rechts unten signiert und datiert "M. K. 08". Auf der Rückseite der Leinwand befindet sich ein Aufkleber zu einer Ausstellung des Vereins Berliner Künstler im Künstlerhaus Berlin. Der Aufkleber, eine Art Formular des Vereins, wurde von Max Koch selbst beschriften mit dem Titel des Bildes, dem Wohnort des Künstlers und dem Verkaufspreis. Koch gibt hier seinen Namen als Aussteller mit "Max Frdr. Koch" an. Privatbesitz Potsdam.
Max Koch hat 1916 die gleiche Gartenansicht noch einmal gemalt. Acht Jahre später benötigte der Baum rechts schon keine Sicherung durch einen Pfosten mehr.
Max Koch hat 1916 die gleiche Gartenansicht noch einmal gemalt. Acht Jahre später benötigte der Baum rechts schon keine Sicherung durch einen Pfosten mehr.
Dienstag, 3. Mai 2016
Märkischer Sandweg
Märkischer Sandweg, um 1920, Öl auf Leinwand auf Karton, 28,6 × 20,5 cm, rechts unten signiert mit "Max Koch", Privatbesitz Potsdam. Provenienz: Galerie Velio Bergemann.
Labels:
1920,
Ferch LL,
Gemälde,
Landschaften,
Privatbesitz
Abonnieren
Posts (Atom)








