Stadtansicht Berlin, Denkmal für Friedrich den Großen, Unter den Linden, 1906, Öl auf Leinwand, circa 5 x 5 m, Dekoration im Preußischen Herrenhaus, zerstört 1945.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto.
Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
Dienstag, 31. Mai 2016
Stadtansicht Berlin, Denkmal für Kaiser Wilhelm I.
Stadtansicht Berlin, Denkmal für Kaiser Wilhelm I. an der Schlossfreiheit, 1906, Öl auf Leinwand, circa 5 x 10 m, Dekoration im Preußischen Herrenhaus, zerstört 1945.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Stadtansicht Berlin, Denkmal für den Großen Kurfürsten
Stadtansicht Berlin, Denkmal für den Großen Kurfürsten auf der Schlossbrücke, 1906, Öl auf Leinwand, circa 5 x 5 m, Dekoration im Preußischen Herrenhaus, zerstört 1945.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Die Dokumentationslage des Gemäldes ist, soweit mir bekannt, sehr schlecht. Das mag damit zusammenhängen, dass die Gemälde im Preußischen Herrenhaus erst zwei Jahre nach der Fertigstellung des Gebäudes angebracht wurden. Offizielle Dokumentationsfotos zur Eröffnung konnten daher die Gemälde noch gar nicht berücksichtigen. Man muss daher auf spätere Gesamtaufnahmen des Sitzungssaales zurückgreifen, um wenigstens einen Eindruck zu bekommen. Die Abbildung oben zeigt ein vergrößertes und bearbeitetes Detail aus dem folgenden Foto im Bundesarchiv (Bild 102-05741) vom April 1928.
Die drei Gemälde im großen Sitzungssaal des Preußischen Herrenhauses
Die drei Gemälde im großen Sitzungssaal des Preußischen Herrenhauses von
1906.
Das neue Gebäude des Preußischen Herrenhauses wurde bereits 1904 fertig gestellt, aber erst 1906 wurden die drei großen programmatischen Gemälde von Max Koch in die dafür vorgesehenen Freiflächen im großen Sitzungssaal eingebaut. Die drei Gemälde zeigten die Reiterstandbilder der drei großen Hohenzollern, die damals in Berlin vorhanden waren: links das Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg von Andreas Schlüter auf der Schlossbrücke, in der Mitte das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. von Reinhold Begas an der Schlossfreiheit und rechts das Denkmal für König Friedrich den Großen von Christan Daniel Rauch Unter den Linden. Max Koch hat für die drei Gemälde jeweils einen Standpunkt gesucht, bei dem sich die Reiter oben als Silhouette gegen den Himmel abheben, während unten der sie umgebende belebte Stadtraum mit Passanten wiedergegeben wurde. Wahrscheinlich wurden die Gemälde im 2. Weltkrieg zusammen mit dem Sitzungssaal zerstört.
Eine weitere Aufnahme des Sitzungssaals bei elektrischer Beleuchtung, die zwei von den drei Bildern von Max Koch zeigt. Die Fotografie befindet sich auf einer Postkarte im Besitz des Autor, die den Einsatz von Wotan-Halbwatt-Lampen der Siemens Schuckertwerke illustriert.
Ansicht der vorderen Wand des Sitzungssaals vor 1906 noch ohne die drei Gemälde.
Das neue Gebäude des Preußischen Herrenhauses wurde bereits 1904 fertig gestellt, aber erst 1906 wurden die drei großen programmatischen Gemälde von Max Koch in die dafür vorgesehenen Freiflächen im großen Sitzungssaal eingebaut. Die drei Gemälde zeigten die Reiterstandbilder der drei großen Hohenzollern, die damals in Berlin vorhanden waren: links das Denkmal für den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg von Andreas Schlüter auf der Schlossbrücke, in der Mitte das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. von Reinhold Begas an der Schlossfreiheit und rechts das Denkmal für König Friedrich den Großen von Christan Daniel Rauch Unter den Linden. Max Koch hat für die drei Gemälde jeweils einen Standpunkt gesucht, bei dem sich die Reiter oben als Silhouette gegen den Himmel abheben, während unten der sie umgebende belebte Stadtraum mit Passanten wiedergegeben wurde. Wahrscheinlich wurden die Gemälde im 2. Weltkrieg zusammen mit dem Sitzungssaal zerstört.
Eine weitere Aufnahme des Sitzungssaals bei elektrischer Beleuchtung, die zwei von den drei Bildern von Max Koch zeigt. Die Fotografie befindet sich auf einer Postkarte im Besitz des Autor, die den Einsatz von Wotan-Halbwatt-Lampen der Siemens Schuckertwerke illustriert.
Ansicht der vorderen Wand des Sitzungssaals vor 1906 noch ohne die drei Gemälde.
Dienstag, 24. Mai 2016
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft
Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft, 1913, Deckengemälde im Berliner Schloss, Königinnen-Zimmer, 2. Obergeschoss, Raum 783. Zerstört.
Die Abbildung zeigt ein perspektivisch korregiertes Detail aus dem nachfolgenden Foto.
Das Königinnen-Zimmer. Abbildung aus: Richard Schneider, Das Berliner Schloss in historischen Photographien, Lukas Verlag, Berlin 2013. Abbildung S. 104, Kommentar S. 151. "Im Zusammenhang mit 1912 erfolgten Umbaumaßnahmen wurde das "translozierte" Zimmer um eine Fensterachse vergrößert. Gleichzeitig beauftragte Wilhelm II. seinen Hofarchitekten Ernst von Ihne, dem als Festsaal vorgesehenen Raum eine gänzlich neu Ausstattung zu geben. Als Resultat entstand ein Glanzstück historischer Baukunst. Wie die Aufnahmen zeigen, trifft das auf die Wanddekoration ebenso zu wie auf die Decke, deren Gestaltung in den Händen von Georg Roch und Hermann Feuerhahn lag. Das große Gemälde wurde 1913 von Max Friedrich Koch ausgeführt; es behandelt in allegorischer Form das Thema "Verherrlichung Preußens als Schützerin von Kunst und Wissenschaft"."
Hermes
Hermes, 1888, Deckengemälde im Vortragszimmer Wilhelms II., Raum 670. Zerstört.
Dieses Detail aus dem folgenden Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Decke. Außer Wolken, Zweigen und einem Vogel ist nichts weiter zu erkennen. Eine andere Abildung der Decke ist dem Autor noch nicht bekannt.
„Der Ausbau des Vortragszimmers des Kaisers gehört im wesentlichen der Zeit Friedrich Wilhelms I. an. Martin Heinrich Böhme war der Architekt. Namhafte Teile des Ausbaus sind noch erhalten: Die mit Pilastern gegliederte Holztäfelungen, die Fensterleibungen mit ihren schönen Malereien, die Türen mit ihren Bekrönungen und geschnitzten Umrahmungen und Kehlungen, sowie das Deckengesims. Neu aus d. J. 1888 ist die im reichen Barock hergestellte Decke, der mächtige Kamin mit dem reichen Aufbau als Umrahmung der Büste Friedrichs des Großen und die rote Sammet-Wandbespannung innerhalb der alten Holztäfelung. Der Architekt ist Adolf Heyden. (Kyllmann u. Heyden), die Bildhauerarbeit von Ernst Westpfahl, das Deckenbild von Max Koch: Der Götterbote bringt eine erwartete Botschaft. Die Einrichtung mit Möbeln ist noch die vom Kaiser benutzte, auch der Bildschmuck ist der fast unveränderte: Porträts von Angehörigen des großen Königs.“ Albert Geyer, „Die historischen Wohnräume im Berliner Schloß“, in: Deutsche Bauzeitung, 60. Jg., Nr. 54, Berlin, den 7. Juli 1926, S.441-448, Zitat S. 448
Eine weitere Erwähnung der Decke vom selben Autor in: Die historischen Wohnräume in Berliner Stadtschloss, Berlin, Deutscher Kunstverlag, 1926, S.29: „Das Deckenbild ist von Max Koch: der Götterbote Hermes bringt zwei weiblichen Gestalten, von denen die geflügelte ihm zuwinkt, eine erwartete Botschaft.“
Abbildung aus Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, Abb. 254. Dort auch auf S. 529: „... im Deckenbild, gemalt von Max Koch, nahte sich Merkur, der Götterbote.“
Dieses Detail aus dem folgenden Foto zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Decke. Außer Wolken, Zweigen und einem Vogel ist nichts weiter zu erkennen. Eine andere Abildung der Decke ist dem Autor noch nicht bekannt.
„Der Ausbau des Vortragszimmers des Kaisers gehört im wesentlichen der Zeit Friedrich Wilhelms I. an. Martin Heinrich Böhme war der Architekt. Namhafte Teile des Ausbaus sind noch erhalten: Die mit Pilastern gegliederte Holztäfelungen, die Fensterleibungen mit ihren schönen Malereien, die Türen mit ihren Bekrönungen und geschnitzten Umrahmungen und Kehlungen, sowie das Deckengesims. Neu aus d. J. 1888 ist die im reichen Barock hergestellte Decke, der mächtige Kamin mit dem reichen Aufbau als Umrahmung der Büste Friedrichs des Großen und die rote Sammet-Wandbespannung innerhalb der alten Holztäfelung. Der Architekt ist Adolf Heyden. (Kyllmann u. Heyden), die Bildhauerarbeit von Ernst Westpfahl, das Deckenbild von Max Koch: Der Götterbote bringt eine erwartete Botschaft. Die Einrichtung mit Möbeln ist noch die vom Kaiser benutzte, auch der Bildschmuck ist der fast unveränderte: Porträts von Angehörigen des großen Königs.“ Albert Geyer, „Die historischen Wohnräume im Berliner Schloß“, in: Deutsche Bauzeitung, 60. Jg., Nr. 54, Berlin, den 7. Juli 1926, S.441-448, Zitat S. 448
Eine weitere Erwähnung der Decke vom selben Autor in: Die historischen Wohnräume in Berliner Stadtschloss, Berlin, Deutscher Kunstverlag, 1926, S.29: „Das Deckenbild ist von Max Koch: der Götterbote Hermes bringt zwei weiblichen Gestalten, von denen die geflügelte ihm zuwinkt, eine erwartete Botschaft.“
Abbildung aus Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, Abb. 254. Dort auch auf S. 529: „... im Deckenbild, gemalt von Max Koch, nahte sich Merkur, der Götterbote.“
Triumpf der Flora
Triumpf der Flora, 1888, Deckengemälde im Berliner Schloss. Später übermalt.
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Hinweis aus: Albert Geyer, Sepp-Gustav Gröschel, Stiftung Preußische Seehandlung, Geschichte des Schlosses zu Berlin: Vom Königsschloss zum Schloss des Kaisers (1698-1918), Nicolai 1993, S. 125: „Die 1888 von Otto Lessing geschaffene Stuckdecke mit überreich vergoldeten Ornamenten wurde samt dem Deckengemälde Triumph der Flora von Max Koch entfernt und eine glatte Decke angetragen, die sich in der neuen Bemalung an die Rodesche im Wohnzimmer anlehnen sollte.“
Kranichbeize
Kranichbeize, 1888, Deckengemälde im Speisesaal der Kaiserlichen Wohnung im Berliner Schloss, 1. Obergeschoss, Raum 696. Das Deckengemälde wurde später nach einem Entwurf von Anton von Werner durch Karl Wendling übermalt.
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
Hinweis aus: Goerd Peschken, Hans-Werner Klünner, Das Berliner Schloss, Propyläen 1982, S. 530. „Als Deckenbild war 1888 eine Kranichbeize nach Max Koch von Hans Koberstein ausgeführt worden.“
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern
Übergabe der Stadt Teltow an den Burggrafen Friedrich I. von Hohenzollern, 1910, Karton zu einem von August Wagner (Puhl & Wagner) ausgeführten Mosaik.
Das Mosaik ist nicht mehr erhalten. Abbildung aus: Udo Christoffel (Hrsg.), Berlin Wilmersdorf, Ein StadtTeilBuch, Kunstamt Wilmersdorf, 2. Auflage, 1981, S. 18. Laut Quellenangabe müsste sich das Foto zu der Abbildung im Archiv zur Stadtteilgeschichte im Kunstamt Wilmersdorf befinden.
Mittwoch, 18. Mai 2016
Alter Schiffsbauer
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