Materialien zum Leben und Werk von Prof. Max Koch, eines über Berlin und Potsdam hinaus bedeutenden Künstlers und Kunstlehrers.
Montag, 23. März 2020
Samstag, 7. März 2020
Hotel Excelsior Berlin - Weinrestaurant
Das Weinrestaurant im Hotel Excelsior am Anhalter Bahnhof in Berlin. Die Abbildung oben ist auf der Ansichtskarte Nummer 14 aus einer Serie von insgesamt 72 Ansichtskarten, die die öffentlichen Gasträume, aber auch die Funktionsräume des Hotels Excelsior zeigen und vom Hotel herausgegeben und in der hoteleigenen Druckerei hergstellt wurden. Auf allen Karten wird Curt Elschner als Eigentümer des Hotels ("Größtes Hotel des Kontinents") genannt. Daher lassen sich die Ansichtskarten selbst auf eine Zeit kurz nach 1919 datieren, dem Jahr, in dem Elschner das Hotel erworben hatte. Die Fotografien auf den Ansichtskarten könnten allerdings älteren Datums sein.
Die Ansichtskarten dokumentieren auch die künstlerische Ausstattung des Hotels. Zumindest in der Wandelhalle (AK 15) und im Weinrestaurant (AK 10) standen Skulpturen von Prof. Adolf Brütt (1855-1939) und es gab zumindest drei Deckengemälde (AK 47, 48 und 50) in der "Halle" (Wandelhalle?) von Prof. Bernhard Zickendraht (1854-1937) zu sehen. Max Koch war allein mit dem Deckengemälde in der Empfangshalle (AK 54), einem Wandgemälde in der Empfangshalle (AK 53) und einem Gemälde über dem Empfangstresen (AK 42) prominent vertreten. Zudem hingen im Weinrestaurant vier opulente Stillleben von Max Koch, von denen bisher nur eines (hier AK 41) präsentiert werden konnte. Inzwischen liegen dem Autor aber die Ansichtkarten (AK 41-44) aller vier Stillleben vor.
In der Abbildung vom Weinrestaurant oben sind an der hinteren Wand über der Holzverkleidung zwei dieser Stillleben von Max Koch zu sehen. Eine weitere Ansicht mt den beiden anderen ist dem Autor nicht bekannt. Und hier nun die vier Stillleben im Zusammenhang:
"Bild 41, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 42, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 43, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 44, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
Die Ansichtskarten dokumentieren auch die künstlerische Ausstattung des Hotels. Zumindest in der Wandelhalle (AK 15) und im Weinrestaurant (AK 10) standen Skulpturen von Prof. Adolf Brütt (1855-1939) und es gab zumindest drei Deckengemälde (AK 47, 48 und 50) in der "Halle" (Wandelhalle?) von Prof. Bernhard Zickendraht (1854-1937) zu sehen. Max Koch war allein mit dem Deckengemälde in der Empfangshalle (AK 54), einem Wandgemälde in der Empfangshalle (AK 53) und einem Gemälde über dem Empfangstresen (AK 42) prominent vertreten. Zudem hingen im Weinrestaurant vier opulente Stillleben von Max Koch, von denen bisher nur eines (hier AK 41) präsentiert werden konnte. Inzwischen liegen dem Autor aber die Ansichtkarten (AK 41-44) aller vier Stillleben vor.
In der Abbildung vom Weinrestaurant oben sind an der hinteren Wand über der Holzverkleidung zwei dieser Stillleben von Max Koch zu sehen. Eine weitere Ansicht mt den beiden anderen ist dem Autor nicht bekannt. Und hier nun die vier Stillleben im Zusammenhang:
"Bild 41, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 42, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 43, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
"Bild 44, Gemälde im Weinrestaurant von Prof. Koch"
Donnerstag, 5. März 2020
Architekturbilder im Vestibül des Savoy-Hotels
Vestibül im Hotel Savoy, Berlin, Friedrichstraße 103, nach dem Umbau von 1902.
Abbildung aus: Berliner Architekturwelt, 4. Jg., 1902, S. 320, Abb. 426.
Hierzu der Text auf S. 326f.: "Die beiden gemalten Architekturen an den Seitenwänden sind nach Skizzen des Regierungsbaumeisters Breslauer von Herrn Professor Max Koch in Tempera auf Leinwand gemalt und, auf Blendrahmen gespannt, bündig mit der Wandverkleidung in die Wandfläche eingelassen."
Abbildung aus: Berliner Architekturwelt, 4. Jg., 1902, S. 320, Abb. 426.
Hierzu der Text auf S. 326f.: "Die beiden gemalten Architekturen an den Seitenwänden sind nach Skizzen des Regierungsbaumeisters Breslauer von Herrn Professor Max Koch in Tempera auf Leinwand gemalt und, auf Blendrahmen gespannt, bündig mit der Wandverkleidung in die Wandfläche eingelassen."
Sonntag, 1. März 2020
Werkstatt GBK 1910
"Werkstatt", Privatbesitz, Berlin.
Das Bild wurde im Saal 41 der Grossen Berliner Kunstausstellung von 1910 ausgestellt. Im Katalog der Ausstellung ist es als Tafel 45 abgebildet (Kat.-Nr.: 1457, S. 92).
Eine weitere Innenansicht der Werkstatt der Bootswerft Tübbecke.
Das Bild wurde im Saal 41 der Grossen Berliner Kunstausstellung von 1910 ausgestellt. Im Katalog der Ausstellung ist es als Tafel 45 abgebildet (Kat.-Nr.: 1457, S. 92).
Eine weitere Innenansicht der Werkstatt der Bootswerft Tübbecke.
Samstag, 1. Februar 2020
Potsdam - Kellertorbrücke über den Stadtkanal Sonnenuntergang im Herbst
Kellertorbrücke in Potsdam, 1917, Öl auf Holz, circa 50 × 35 cm.
Das bisher unbekannte Bild wurde in der Fernsehsendung "Bares für Rares" eingeliefert und von dem Antiquitätenhändler Suppes aus Wiesbaden ersteigert. Die Ausstrahlung der Sendung erfolgte am 30.01.2020. Danach hat das ZDF ein Video von der Sendung bei youtube eingestellt.
Die Ansicht der Kellertorbrücke geht von einem Standpunkt direkt im Stadtkanal aus. Man kann daher davon ausgehen, dass Max Koch dieses Bild, wie viele andere auch, von seinem Atelierboot "Malkasten" aus gemalt hat.
Das bisher unbekannte Bild wurde in der Fernsehsendung "Bares für Rares" eingeliefert und von dem Antiquitätenhändler Suppes aus Wiesbaden ersteigert. Die Ausstrahlung der Sendung erfolgte am 30.01.2020. Danach hat das ZDF ein Video von der Sendung bei youtube eingestellt.
Die Ansicht der Kellertorbrücke geht von einem Standpunkt direkt im Stadtkanal aus. Man kann daher davon ausgehen, dass Max Koch dieses Bild, wie viele andere auch, von seinem Atelierboot "Malkasten" aus gemalt hat.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, Aquarell
Pergamon, Ansicht des Burgbergs, um 1885, Aquarell, 31,0 × 48,5 cm, auf der Rückseite beschriftet: "Pergamon. Ansicht der Burg und Stadt vom römischen Theaterbogen aus",
Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin, Inventarnummer P724.
Vermutlich wurde nach diesem Aquarell dieser Holzstich gefertigt.
Zu diesem Aquarell passt auch Folgendes:
"Die Maler, Herren Koch und Reps [sic, richtig: Alexander Kips], welche zur Aufnahme von Studien für das große Pergamon-Panorama bei Gelegenheit der Jubiläum-Kunstausstellung 1886 nach Kleinasien gereist sind, melden in einem Privatbriefe ihre glückliche Ankunft. Auf ihrer Fahrt haben sie Korfu und Athen mit kurzem Aufenthalte berührt und haben sich nun in dem gastfreundlichen Deutschen Hause des Baumeisters Bohn [Richard Bohn] installirt. Letzterer ist gleichfalls für die Panorama-Arbeiten in entgegenkommenster Weise thätig. Er ist beschäftigt, eine Reconstruction des antiken Tempels, Theaters, Hallen u. and. aufzutragen, welche den genannten Malern ihre Aufgabe zu erleichtern bestimmt ist."
Anonyme Mitteilung in: Berliner Börsen-Zeitung, 23. Juli 1885, Morgen-Ausgabe, Nr. 337, S. 8.
Montag, 25. November 2019
Sonntag, 24. November 2019
Die alte Fahrt in Potsdam mit Blick auf die Nikolaikirche - Sonnenuntergang mit grünen Wolken
Die alte Fahrt in Potsdam mit Blick auf die Nikolaikirche im Sonnenuntergang mit grünen Wolken. Öl über Bleistift auf Sperrholz, 49 × 34 cm, unten rechts signiert "Max Koch". Auf der Rückseite bezeichnet "Potsdam kerk".
Versteigert am 14.11.2019 beim Auktionshaus Venduehuis, Den Haag, Los 591.
Versteigert am 14.11.2019 beim Auktionshaus Venduehuis, Den Haag, Los 591.
Die alte Fahrt in Potsdam mit Blick auf die Nikolaikirche - Abenddämmerung
Blick über die Alte Fahrt auf die Nikolaikirche in Potsdam in der Abenddämmerung. Öl über Bleistift auf Sperrholz, 49,5 × 35 cm, unten rechts signiert "Max Koch".
Versteigert am 20.9.2019 beim Auktionshaus City Nord im Hause Dr. Greve GmbH, Hamburg, Los 792. Seit dem Privatbesitz Potsdam.
Versteigert am 20.9.2019 beim Auktionshaus City Nord im Hause Dr. Greve GmbH, Hamburg, Los 792. Seit dem Privatbesitz Potsdam.
Donnerstag, 21. November 2019
Brief vom 29. Mai 1886 - Eintrittskarte
Brief von Max Koch an die Akademie der Künste zu Berlin vom 29.5.1886:
"Sehr geehrte Herr. Ich habe als Aussteller bei der Jubiläumsausstellung im Landesausstellungspark bis jetzt noch keine Eintrittskarte erhalten und erlaube mir, da ich annehme daß diese Ausnahme im Uebersehenwordensein meines Namens beruht, Sie höflichst zu ersuchen mir dieselbe jetzt übersenden zu wollen. Ich habe in der Abtheilung für Kunstgewerbe einen geschnitzten Spiegelrahmen ausgestellt und das Pergamon-Panorama gemalt. Mit vorzüglicher Hochachtung / Max Koch / Lehrer am K. Kunstgewerbe-Museum Königgrätzer Str. 120"
Der originale Brief befindet sich in der Akademie der Künste Berlin, Historisches Archiv, Bestand Preußische Akademie der Künste, Akte 343, Blatt 26. Signatur: PrAdK 0343.
"Sehr geehrte Herr. Ich habe als Aussteller bei der Jubiläumsausstellung im Landesausstellungspark bis jetzt noch keine Eintrittskarte erhalten und erlaube mir, da ich annehme daß diese Ausnahme im Uebersehenwordensein meines Namens beruht, Sie höflichst zu ersuchen mir dieselbe jetzt übersenden zu wollen. Ich habe in der Abtheilung für Kunstgewerbe einen geschnitzten Spiegelrahmen ausgestellt und das Pergamon-Panorama gemalt. Mit vorzüglicher Hochachtung / Max Koch / Lehrer am K. Kunstgewerbe-Museum Königgrätzer Str. 120"
Der originale Brief befindet sich in der Akademie der Künste Berlin, Historisches Archiv, Bestand Preußische Akademie der Künste, Akte 343, Blatt 26. Signatur: PrAdK 0343.
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